Von verzweifelten Angst-Hasen und der Schlange

Jetzt war ich seit langem endlich mal wieder voller Sätze zum Schreiben, doch kaum sitze ich an meinem Schreibtisch, ist alles wie weggeblasen. Nur noch Nebel in meiner Birne.

Dabei wollte ich euch was Spannendes erzählen: Vom Zweifel, von der Angst und von der Schlange.

Aber alles, was mir jetzt gerade noch bruchstückweise in den Sinn kommt, zerschlägt mein Verstand gnadenlos: „Ist doch alles Bullshit… interessiert doch keine Sau… laß es besser“. Ja, mein Verstand will oft nicht das, was ICH will 😉

Aber ICH entscheide mich, jetzt trotzdem einfach weiterzumachen!

Helmut und ich sind seit ein paar Wochen wieder mal voll im Forschermodus. Eine Aufstellung jagt die andere und viele neue Erkenntnisse haben sich wieder aufgetan. Aber erst die aktuelle Begegnung mit „der Schlange“ hat eine der wichtigsten Türen für mich geöffnet.

Eigentlich habe ich das, was ich jetzt bin, meiner Angst zu verdanken. Hört sich erst mal komisch an. Aber seit sich die Angst eines Tages vor vielen vielen Jahren gnadenlos meiner bemächtigt hat, war ich auf der Suche, wie ich sie wieder von der Backe bekomme. Und was dabei herausgekommen ist BIN ICH.

Und mit Angst meine ich nicht die „normale“ Angst. Sondern ich meine die Angst, die man hat, obwohl es eigentlich keinen Grund gibt, Angst zu haben.

Die Angst, die einen an den Rand bringt. Die Angst, die keiner versteht, der sie nicht schon selbst in sich gespürt hat. Ich nenne sie die „verrückte“ Angst.

In all diesen vielen Jahren auf der Suche nach „Erlösung“ habe ich sehr viele Einblicke in die verschiedensten Angstdynamiken bekommen, aber erst jetzt hat sich mir ein ganz wesentlicher Aspekt erschlossen.

Die schlimmste Angst ist die Angst, wenn es eigentlich kein Subjekt oder Objekt gibt, auf das sich die Angst bezieht. Wenn ich Angst habe vor einer Person, Angst habe vor einer Situation, dann macht das Sinn. Auch wenn es sich schrecklich anfühlt. Ich kann mich damit auseinandersetzen und sie meist auch überwinden. Und daran wachsen.

Aber was ist, wenn ich Angst habe und es offensichtlich überhaupt keinen Grund für diese Angst gibt? Ich fühle doch, was ich fühle. Aber mein Verstand (und der Rest der Menschheit) sagt : „Da ist doch nichts – stell dich nicht so an!!!“

Diese Angst läßt dich auf Dauer verzweifeln. Du fühlst etwas, was in dir und außerhalb von dir nicht bestätigt wird, und das läßt dich immer mehr an dir selbst zweifeln. Und diese Verzweiflung, die du dann fühlst, schickt dich irgendwann in die tiefsten Abgründe der Hölle. Eine gefühlt ausweglose Hölle, die, wenn es überhaupt keine Anbindung mehr an eine „höhere Macht“ (ob im Innen oder im Außen) gibt, für manche sogar tragischerweise im Suizid enden kann.

Ich glaube mittlerweile, daß viele Menschen von solchen „verrückten“ Ängsten in den verschiedensten Facetten geplagt sind. Doch je nach „Befall“ fällt es mehr oder weniger leicht, sie zu verdrängen.
Alkohol ist beispielsweise perfekt dafür geeignet, unerwünschte Gefühle aller Art zu verdrängen. Da die ganze Welt trinkt und du eher seltsam erscheinst, wenn du nicht mittrinkst, ist das doch genial zum Verdrängen. Dann Drogen jeglicher Art, ob naturell illegal oder pharmazeutisch legal. Medienberieselung den ganzen Tag. Und, ganz wichtig, natürlich die illusionäre Welt von Internet, Spielkonsolen und Facebook etc. Aber auch den Workaholimus sollten wir nicht außer Acht lassen!

Ich stelle mir gerade vor, was passieren würde, wenn all diese Möglichkeiten, sich wegzubeamen, auf einen Schlag wegfallen würden. Ich glaube die Selbstmordrate würde ganz schön hoch schnellen, wenn alle Menschen auf einen Schlag all ihren gut verdrängten Gefühlen ausgesetzt wären – gnadenlos ohne Ausweichmöglichkeiten.

Doch zurück zur  „verrückten Angst“, die irgendwann zur „verzweifelten Angst“ geworden ist. Eine wichtige Erkenntnis für mich war der Ursprung dieser Angst.

Als Kinder sind wir erst einmal nur fühlende Wesen. Noch ganz verbunden mit unserem SEELENSELBST. Dann kommt immer mehr der Verstand hinzu. Je nach Erziehung, im Bezug zu „Gefühl-Verstand“, verlieren wir uns SELBST immer mehr oder wir werden darin bestärkt, die Verbindung zu uns SELBST aufrechtzuerhalten – ganz alleine dadurch, ob UNSERE Gefühle, so wie sie sind, eine Daseinsberechtigung erfahren und wertgeschätzt werden oder ob sie permanent plattgemacht werden!

Gehen wir nun mal vom schlimmsten Fall aus:

Du hast Eltern, denen als Kinder die Gefühle abhanden gekommen sind, und die nun auch mit deinen Gefühlen nicht wirklich umgehen können.

Du bist klein und du fühlst, was du fühlst. Das Fühlen ist deine Realität. Du bist traurig. Du bist wütend. Du hast Angst.

Als Kinder brauchen wir jetzt Eltern, die uns unsere Gefühle bestätigen und nicht absprechen: „Mein Schatz, auch wenn ich jetzt grad gar nicht nachvollziehen kann, warum du Angst hast, fühle ich mit dir und halte ich dich in meinen Armen, wo du sicher und geschützt bist, bis deine Angst wieder gegangen ist.“  Anstatt: „Stell dich doch nicht so an, da ist doch nix !“  oder noch schlimmer  „Du spinnst doch !“

Je mehr wir unsere ureigenen Gefühle, also das, was wir gerade fühlend wahrnehmen, abgesprochen bekommen, umso mehr fangen wir an, zunehmend an ihnen zu zweifeln.

Und der Zweifel wächst und wächst, mit jedem Tag ein bißchen mehr. Bis wir irgendwann unserem Verstand mehr vertrauen, als unseren Gefühlen.

Das Problem ist nun, daß wir durch den Verlust des Vertrauens in unser Fühlen auch immer mehr die Verbindung zu unserem Seelenselbst verlieren. Denn unser Fühlen ist unsere Verbindung zu unser Seele. Unsere Seele kommuniziert mit uns über unsere ureigenen Gefühle. Die Gefühle, die uns beherrschen, wenn wir nur noch „Kopfmenschen“ sind, sind verstandesinduzierte Gefühle. Gefühle, die nicht mehr aus dem Bauch heraus kommen, sondern aufgrund eines Gedankens. Und was dabei herauskommen kann, das kennen wir alle zur Genüge.

Bleiben wir bei den Angstgefühlen. Unser Verstand gaukelt uns die irrsten Dinge vor und wir reagieren mit Angst und Panik. Aber diese Angst, die wir nun fühlen, hat nichts mit der Realität zu tun.

Wir fühlen Angst, aber es gibt in der Realität nichts, wovor wir Angst haben müßten. Und wir können diese Angst nicht auflösen, weil es ja real nichts gibt, dem wir uns stellen könnten. Völlig verrückt.

Viele von uns haben das sicher schon mal erlebt: Du malst dir die schrecklichsten Horrorszenarien aus mit „Was wäre wenn…?“, und erstarrst in panischer Angst bei dem Gedanken an ein fiktives Ereignis. Du bekommst Herzrasen, Schweißausbrüche, Durchfall, fängst an zu zittern etc. Aber als du dann tatsächlich mal in der realen Situation warst, konntest du sie plötzlich rocken – trotz deiner Angst.

Leider kann bei einigen „Härtefällen“ irgendwann diese irrationale Angst so übermächtig werden, daß sie kaum noch vor die Tür gehen können. Sie sind gefangen in ihrer „verrückten“ Angst vor der Angst, die niemand nachvollziehen kann. Und dazu noch in der Angst, irgendjemand könnte merken, daß sie diese „verrückte“ Angst haben!

Was wäre ein Weg aus dieser Angst-Hölle heraus ?

Sich wieder zurück zu entwickeln vom Kopfmenschen in den Bauchmenschen – natürlich ohne sein erwachsenes Bewußtsein zu verlieren.

Genau dahin zurück, wo wir als Kinder alle einmal waren. Wieder wirklich fühlende Wesen werden. Ganz verbunden mit unserem Seelenselbst in uns. Und wieder ganz im authentischen Gefühlsausdruck.

Auch ein authentischer Gefühlsausdruck kann sich kurzfristig wirklich schlimm anfühlen, aber er geht bald vorbei. Ein verkopfter Gefühlsausdruck dagegen kann manchmal ein Leben lang anhalten und dich zu Tode quälen.

Hier also nun mein Oster-Tipp für alle gequälten Angsthasen:

Erobert euch eure wahren Gefühlen wieder zurück. Kümmert euch gut um eure „Inneren Kinder“, die nicht so sein durften, wie sie waren. Repariert alle gekappten Gefühle, integriert die abgespaltenen Gefühle und dockt wieder ganz an eurem Seelenselbst an. Löst die Identifikation mit eurem Verstand.

Und erlaubt euch peu à peu, euren wahren Gefühlen wieder mehr zu vertrauen als eurem Verstand.

NO DOUBT !!! Zweifelsohne fühlst DU, was DU fühlst !

Und wenn die ganze Welt sagt, du spinnst: Vertraue deinem Fühlen, denn du fühlst was du fühlst. Tatsächlich!!! Eigentlich ist es sogar das einzige, auf das wir uns wirklich verlassen können, denn wir fühlen nun mal was wir fühlen!

Und wenn der Zweifel geht, geht die Angst . . .

Sollte dieser kleine Oster-Tipp nicht ausreichen, euch aus der Angsthölle rauszuholen, dann habt ihr mit Sicherheit fremde Angstgefühle an der Backe. Diese Dynamik zeigt sich immer mal wieder, wenn wir mit unseren Patienten Aufstellungen machen : Daß wir abgespaltene Gefühle von anderen Menschen, mit denen wir in Resonanz gehen, übernehmen, in uns zum Ausdruck bringen und dadurch Leid erfahren. Fremde Leidgefühle in sich zu fühlen ist eine Hölle für sich. Kann manchmal sogar noch einen Klacks gruseliger sein, als die „verrückten“ eigenen Gefühle.

UND das Schlimme daran ist: wir können sie mit herkömmlichen Methoden nicht therapieren. Da können sich die beste Therapeutin und der beste Therapeut die Zähne dran ausbeißen, denn wir können fremde, übernommene Gefühle, nach unserer Erfahrung, nicht in uns therapieren. Diese Gefühle können wir nur dahin „zurückbringen“, wo wir sie her haben. Damit befreien wir uns davon und können uns dann um die eigene Resonanzebene kümmern, die diese fremden Energien an Land gezogen hat.

Aber um sich darauf einzulassen, kann es notwenig sein, den Verstand an der Garderobe abzulegen 😉

Durchbreche den Verstand, dann findest du zu dir !!!

And now at last . . . 

DIE SCHLANGEN – STORY 

mit der eigentlich alles anfing :

Allen Zweiflern an der Homöopathie werde ich jetzt gleich ein Häppchen reichen, das so gar nicht nach ihrem Geschmack ist. Gerade in letzter Zeit wird ja wieder ein großes Tamtam gemacht, um die Homöopathie in Mißkredit zu bringen. Aber aus meiner Sicht der Welt ist das alles nur ein verzweifelter Versuch der Schulmedizin, ihr sinkendes Schiff zu retten. Ich attackiere doch nur etwas, was mir Angst macht, daß es zu mächtig wird ! Meiner tiefsten Überzeugung und Erfahrung nach wird die Zukunft der Medizin keine stoffliche sein, sondern eine energetische. Und in meinen Augen war Monsieur Hahnemann ein sehr mutiger Visionär, der damals, in den dunklen Zeiten des Aderlasses, dazu ausersehen war, die Menschheit durch die Homöopathie peu à peu mit einer energetischen Medizin vertraut zu machen.

Die Homöopathie hat einen ganz wichtigen Platz in der Gesundheitsversorgung gefunden! Zweifler hin, Zweifler her. Durch sie hat sich ein energetisches Verständnis für Heilung ausbreiten können. Und wenn wir uns heute umschauen, ist der Run auf die „energetische Heilweisen“ nicht mehr zu stoppen. Wer je am eigenen Leib heilsam erfahren durfte, was Energie in Verbindung mit Bewußtsein bewirken kann, auch ganz ohne Materie, der weiß, was ich meine.

Nun aber zur Story: Vor kurzem biß ich mir beim Frühstück mit meinen beiden Homöopathie-Freundinnen (hi Elvira, hi Birge – schön, daß ihr da wart) total heftig auf die Zunge, so daß sie innerhalb kürzester Zeit – zu unser aller Erstaunen – zu einem guten Drittel dunkelblau wurde. Es sah aus, als hätte ich am Füller gelutscht. Und dazu gab es dann auch noch eine ordentliche Bißwunde. Ich verordnete mir Arnica C 30. Am nächsten morgen war die Zunge immer noch ordentlich blau, aber der Bluterguß hatte sich etwas geteilt. Und die Bißstelle tat weh.

Dann bekam ich unerklärlicherweise im Laufe des Tages merkwürdige Schmerzen im Lendenwirbelbereich, in den Hüften und Oberschenkeln. Und da wurde die Forscherin in mir doch neugierig, was für ein Thema sich hier gerade hinter all diesen absurden Symptomen wohl versteckte. So bat ich Helmut, „blind“ ein homöopathisches Mittel zu testen, welches mir das Thema zeigen sollte.

Und es testete Lachesis – die Buschmeisterschlange !

Ich nahm also vor dem Schlafengehen (die Zunge war noch blau) Lachesis C1300 ein und in der Nacht schon konnte ich spüren, wie sich die ganzen Schmerzen lösten. Morgens nach dem Zähneputzen wollte ich dann den Zustand meiner blauen Zunge überprüfen und stellte erstaunt fest, daß NICHTS mehr zu sehen war. NICHTS !!! ALLES WEG !!!
Sogar die krasse Bißwunde war vollkommen verschwunden !!! 
So als wäre nie irgendwas gewesen. Über Nacht, einfach alles weg. Ist das nicht magic !!! Sowas kann man mit energetischer Medizin erleben . Wunder-voll !!!

Aber die Schlange forderte einen Obulus von mir. Ich mußte wieder eintauchen in eines ihrer Hauptthemen, den (existenziellen) Zweifel.
Und so kam ich dann durch die Schlange wieder zum Zweifel und vom Zweifel wieder zur Angst – und mein Blog zu seiner Osterstory  😉

FRÖHLICHE  OSTEREIER  EUCH  ALLEN

Rita

Fotos:
www.unsplash.com

www.pixabay.com

ANDERS SEIN !

Der Wassermann hat sich entschlossen, nicht „sang und klanglos“ an mir vorüber zu ziehen . . . 

Es ist etwas Spannendes passiert. Am zweiten Tag der Rauhnächte, als ich mit dem Februar und der Wassermann Energie beschäftigt war, gab es einen Hacker Angriff auf den Block. Und dann aber nichts mehr. Und nun im Februar und mitten in der Wassermann Energie wird der Blog wieder attackiert (4854 Versuche, sich einzuloggen, in der letzten Woche). Zum Glück hat die Firewall, die wir nach der ersten Attacke installiert hatten, es bislang geschafft, ein Eindringen zu verhindern. Zufall ?
Aber was ist schon Zufall – es fällt dir was zu ! Und wäre es nicht eine vertane Chance, es nicht anzuschauen ?

Probieren wir es mit einer der wichtigsten Botschaften des Wassermanns:

Traut euch anders zu sein !

 

THE TIMES  THEY ARE A-CHANGIN‘ . . .

… ja, zum Glück, und wer hätte je gedacht, daß es auf dieser Erde einmal Zeiten geben würde, wo das „Anders-sein als die anderen“ uns Sicherheit gibt .

Vor kurzem ist mir mal wieder ein impfkritischer Artikel in die Hände gefallen, in dem ein ehemaliger Impfstoff- Entwickler erzählt, was in den Labors so vor sich geht.
Es hat mir die Haare zu Berge stehen lassen … unfassbar … beängstigend … gruselig … tödlich!
Und dann dachte ich auf einmal :
„Zum Glück bin ich anders … zum Glück bin ich eine Außenseiterin … zum Glück lasse ich mich nicht mehr kirre machen von diesem Geschäft mit der Angst.“ Denn letztendlich ist es doch die Angst, die uns „pro oder contra“ entscheiden läßt. Und ich habe irgendwann, nachdem ich mich mit dem Thema intensiver auseinandergesetzt hatte, festgestellt, daß ich mehr Angst vor den Impfstoffen habe, als vor den entsprechenden Krankheiten.

Zum ersten Mal in meinem Leben war da in mir der Gedanke :
„Wie gut, daß ich anders bin – mich kriegen sie nicht ! Und ich fühlte mich zum ersten Mal – ganz bewußt – SICHER durch mein „Anderssein“. Und das fühlte sich richtig gut an !

Es gab Zeiten, da war das ANDERS SEIN tödlich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und in unserem Reptilienhirn werden mit Sicherheit noch Reste davon zu finden sein.
War ich nicht wie alle anderen, dann machte das den anderen in der Sippe Angst und sie verjagten mich. Verstießen mich aus der schützenden Gemeinschaft. Auf mich alleine gestellt, hatte ich kaum eine Chance zu überleben, das nächste Wolfsrudel, der nächste Säbelzahntiger wartete schon hungrig auf mich. Das waren ganz normale Urzeit-Szenarien.

 

Aber wir brauchen gar nicht so weit zurück zu gehen. Es gibt etwas, das bis noch vor gar nicht so langer Zeit ein Monster-Alptraum für viele viele Kinder war:  ihre Linkshändigkeit !

Das natürliche Bedürfnis sich anzupassen, nicht aufzufallen, dazuzugehören, sicher zu sein, hat bei vielen von uns, die genetisch eigentlich als Linkshänder*in angelegt sind, dazu geführt, daß sie sich selbst umerzogen haben zu Rechtshändern. Und das Fatale daran ist, daß ganz ganz viele bis heute nicht wissen, daß sie verdreht sind.

Und ich kann mir gut vorstellen, es wird auch heute noch bei vielen Kindern unbewußt so ablaufen – auch wenn es ENDLICH! keine unmenschliche Umschulungspflicht mehr gibt – weil Rechtshändigkeit einfach „normal“ in unserer Gesellschaft ist und sie einfach sein wollen, wie alle. Als Linkshänder*in hast du einfach schlechte Karten in dieser „rechten Welt“.

Aber das wirklich Vertrackte an dieser ganzen Sache – wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann – ist folgendes :
Wenn du verdreht bist, kannst du noch so viel an dir arbeiten, du wirst dich SELBST nicht wirklich finden können.
Also bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als uns wieder „zu-links-zu-biegen“.

 

Je nachdem wie stark diese tief sitzende archaische Angst noch in uns dümpelt, wie stark diese Angst, „anders zu sein und dadurch in Gefahr zu sein“, (evtl. ja auch karmisch mitgebracht oder systemisch übernommen), noch in uns gärt, passen wir uns lieber immer wieder an und bleiben Schafe in der großen Herde, anstatt unsere Einzigartigkeit – wie auch immer – zum Ausdruck zu bringen.

Obwohl es ja auf der äußeren Ebene mittlerweile so aussieht, als wären wir genau in das andere Extrem gerutscht. Es wird viel getan, um aufzufallen und der Welt zu zeigen, daß man anders ist  (Kleidung, Haarschnitt, Tatoos, Piercings etc.)
Aber das sind alles nur Äußerlichkeiten und die erfordern keinen Mut mehr. Und ist es nicht vielerorts heutzutage nicht eher so, daß DIE, die nicht auffallend gestylt sind, die Außenseiter sind ?

Was aber ist mit der inneren Ebene ?

Sich getrauen, anders zu denken, anders zu fühlen, anders zu handeln, anders zu leben, erfordert immer noch Mut. Ich finde, die ganze Impfproblematik zeigt uns das sehr anschaulich. Als bewußte und informierte Eltern NEIN zum Impfen zu sagen, erfordert Mut. Viele stehen alleine da auf weiter Flur. Aber die Gesundheit ihrer Kinder ist ihnen wichtiger als das, was die Gesellschaft von ihnen erwartet und sie überwinden ihre Ängste und stehen zu ihren Überzeugungen.

Gerade durch mein Andersein bin ich heutzutage in unserer Gesellschaft – vielleicht das erste Mal in der Geschichte der Menschheit – sicher !?!

Hört sich irgendwie schräg an, denn man ist ja immer noch ein Außenseiter. Aber wo das Außenseitersein in Urzeiten tödlich war, so kann es heute „tödlich“ sein, sich ohne zu hinterfragen auf all das einzulassen, was uns als NORMAL verkauft wird : „normale“ Lebensmittel (mit Pestiziden etc. verseucht) statt Bio, Impfen statt bewußte Gesundheitsvorsorge, Schulmedizin, die uns mit symptomunterdrückenden Medikamenten krankmacht, statt Alternativmedizin“ um hier nur ein paar Beispiele zu nennen .

Trauen wir uns, werden wir ganz bewußt schwarze Schafe – jeden Tag ein paar mehr! Die Wölfe sind heutzutage nicht mehr vor den Toren, sondern mitten unter uns. Sie haben sich einen Schafspelz umgeworfen und verarschen uns nach Strich und Faden. Draußen , d.h. außerhalb der normierten Realität, sind wir sicherer 😉

Wenn uns unser Wohlergehen und das Leben unserer Liebsten am Herzen liegt, dann laßt uns alle aus der Reihe tanzen. Trauen wir uns, anders zu denken, anders zu fühlen, anders zu handeln, ANDERS ZU SEIN – jeden Tag ein bißchen mehr und legen somit – ganz im Sinne des Wassermann-Zeitalters – den Grundstein für eine neue Realität.

Aber dieses „ANDERS SEIN“ erfordert immer wieder Mut .

Und deshalb tut uns allen ein wenig Löwe-Energie gut. Der Löwe ist das Gegenüber des Wassermannes. Der Löwe gleicht den Wassermann aus – der Wassermann den Löwen. So ist es mit allen Tierkreiszeichen. Jedes Zeichen hat ein Gegenüber und es geht einfach darum – was die jeweiligen Energien betrifft – in uns die Mitte zu finden.

Um beim Monats-Thema zu bleiben:
Um hier in die Mitte zu kommen, nehme ich mir bei zuviel Wassermann-Energie einfach ein bißchen Löwe-Energie dazu. Und schwupps fängt der Wassermann an, seine Genialität, sein Anderssein nicht mehr als Revoluzzer, als Nerd oder als Freak gegen den Rest der Welt zu zelebrieren, sondern mit mutigem Löwenherz für eine heilsame Veränderung in dieser Welt zu sorgen, die allen zugute kommt.

Na, da haben wir doch meine Hacker-Geschichte. Das ist Wassermann-Extrem vom Feinsten. „Ich bin ein Genie, kann mich überall reinhacken und beweise euch meine Genialität dadurch, daß ich Schutzwälle durchbreche und eure Websiten schrotte.“ Das ist Wassermann-Energie ohne Herz-Energie (Löwe) gelebt. Der „erlöste“ Hacker (mit integrierter Löwe-Energie) setzt seine Genialität ein, um Gutes zu tun, und nicht mehr, um zu sabotieren.

Ist es nicht immer wieder spannend, mit offenem Geist durch diese Welt zu gehen ? Und Synchronizitäten erkennen als das, was sie wirklich sind: Keine Zufälle, sondern Geschenke, die uns zufallen. Geschenke, die wir auspacken oder aber auch einfach liegen lassen könne.  Chacun à son goût …

… ich für meinen Teil liebe es, diese Geschenke auszupacken und mich inspirieren zu lassen.

Nehmt euch doch, wenn ihr Lust habt, einfach mal jeden Monat ein wenig Zeit und geht zurück in die entsprechende Rauhnachtenergie. Vielleicht habt ihr euch ja Notizen gemacht oder könnt euch an Begebenheiten erinnern ? Um was ging es bei eurem Wassermann-Monatsengel ?
Und dann schaut mal, was jetzt gerade in diesem Monat in eurem Leben so abgeht. Vielleicht gibt es ja das ein oder andere „Aha-Erlebnis“.

Ich hatte in der Wassermann-Rauhnacht einen Traum, in dem es um das „Sich-Frei-Entfalten“ ging (auch ein großes Wassermann-Thema) und das gleiche Thema tauchte vor ein paar Nächten wieder in einem Traum auf. Daraufhin habe ich „Es“ mir nun endlich richtig vorgeknöpft und konnte eine uralte Verstrickung mit einer kleinen Aufstellung lösen. Genial  🙂

Und hier das Fazit meiner Wassermann-Innenschau:

In unserem Anders-Sein finden wir uns SELBST

und es braucht immer mal wieder eine Portion Mut,
damit wir uns SELBST treu bleiben können
jederzeit und überall

Rita

TRAUT EUCH !

Fotos:
www.unsplash.com
www.pixabay.com
Rita Maier

MÜSSEN oder WOLLEN – das ist hier die Frage

Der Steinbock liegt in den letzten Zügen. Der Wassermann setzt zum Sprung an und fragt uns:

„Mußt du noch oder willst du schon ?“

Der arme Steinbock MUSS …  und er muß immer !
Er muß essen, muß schlafen, muß spazierengehen, muß ins Kino gehen …
und klar – arbeiten – das muß er sowieso immer, und zwar je mehr, umso besser. Unser Wassermann sieht das zum Glück  ein klein wenig anders  😉

Heute möchte ich euch ein gewagtes Experiment vorschlagen :

Sensibilisiere dich einmal für das Wörtchen „MUSS“ und beobachte dann eine zeitlang dich selbst und auch dein Umfeld.

Ich wette, es geht dir bald wie mir :
Es ist erschreckend, wie oft dieses Wort auftaucht. Und vor allem in Situationen, wo wir absolut nicht MÜSSEN !

Es gibt Bereiche, da muß das MUSS sein, doch wir haben das „Müssen“ vielen Bereichen aufgezwungen , wo es eigentlich ums „Wollen“ geht:

  • immer wenn es Alternativen gibt

  • immer wenn wir eigentlich die Wahl haben

  • immer wenn es eigentlich in unserer Macht liegt, zu wählen

  • immer wenn es geht darum geht, eine bewußte Entscheidung zu treffen.

Wenn ich „muß“ sage, gebe ich mir selbst das Gefühl, keine Wahl zu haben.
Wenn ich „muß“ sage, obwohl ich eigentlich nicht muß, sondern kann, gebe ich mir das Gefühl, ein „armes“ Opfer zu sein.
Immer wenn ich muß sage, wo muß nicht sein muß, will ich unbewußt vielleicht auch ganz gerne ein bischen bemitleidet werden.

„Ach du Arme/r, was du nicht alles mußt“.

Wenn ich dagegen sage, „Ich will das jetzt tun“, anstatt „ich muß das jetzt tun“, wird mich bestimmt niemand bemitleiden.

Müssen ist nur dann angesagt, wenn es wirklich keine Alternative gibt. Doch in unserem Alltag verhalten wir uns sprachlich ganz anders.

Ich muß jetzt noch mein Zimmer aufräumen , dann ist das kein wirkliches MÜSSEN, denn ich habe ja die Wahl – ich kann jetzt aufräumen, ich kann später aufräumen oder ich kann gar nicht aufräumen.

Meint ihr nicht auch, es wird Zeit für einen achtsameren Umgang mit unserer Sprache ? Denn mittlerweile wissen wir doch, nicht nur unser Denken, sondern auch unser Sprechen formt unsere Realität ! Wollen wir Opfersein oder wollen wir Schöpfersein manifestieren ? Wir haben immer die Wahl !

Wenn du auf deine Sprache achtest und sie bewußt wählst , gibst du dir ein neues Gefühl, dir deine Realität zu erschaffen. Du bekommst ein anderes Gefühl deiner Selbst, deiner Möglichkeiten, deiner Freiheit und deiner Selbstbestimmung!

Hier ein kleines Beispiel – spüre mal hinein :

Ich muß jetzt aufstehen.
(Ooooh, ich Arme…)

Ich will jetzt aufstehen.
(Das fühlt sich schon viel besser an…)

Ich stehe jetzt auf !
(Das hat wirklich Kraft!)

Eine interessante Entdeckung, die ich immer mal wieder, im Zuge dieser Selbstbeobachtung, mache :
Bei manchen Menschen habe ich das Gefühl, wenn ich mich mit ihnen unterhalte, muß ich „müssen“ sagen, um irgendwelche Erwartungen zu erfüllen bzw. damit sie ein „gutes Bild“ von mir bekommen.
Das sind dann meist Menschen, die immer sehr viel „müssen“ und das auch immer sehr stark betonen, damit die ganze Welt erfährt, wie busy sie sind.

Unsere Leistungsgesellschaft schwelgt im „müssen“. Wir alle schwelgen im „müssen“. Je mehr wir „müssen“, umso wichtiger fühlen wir uns. Wer viel „muß“ ist leistungsstark ! Der bringt was ! Der erfüllt Anforderungen ! Der ist wertvoll für die Gesellschaft !
Ich „muß“ ganz viel – und habe nie Zeit !
Das perfekte Statement für ein hohes Ansehen in dieser Gesellschaft !
Dagegen fällt jemand, der „will“ und dazu noch sagt, „Ich habe alle Zeit der Welt“, durchs Raster und wird schnell zu einem „Nichtsnutz“.

Ein anderer Aspekt des „Müssens“ ist auch noch, daß ich damit aus „Mücken“ „Elefanten“ machen und mich dadurch wunderbar „aufblähen“ kann. Dadurch mache ich mein Tun wichtiger, als es eigentlich ist, und verschaffe mir Wertschätzung.

Unsere Leistungsgesellschaft liebt Macher, die ganz viel machen müssen. Unser ganzes System basiert auf Machern, die machen müssen. Aber durch dieses „Müssen“ halten wir auch unbewußt eine Gesellschaftsstruktur aufrecht, die aus lauter „Opfern“ besteht.

Stell dir mal vor, wir alle würden anfangen zu „wollen“, anstatt zu „müssen“. Wir würden das Opferbewußtsein nicht länger nähren durch diese automatisierte Wortwahl. Wir würden uns Tag für Tag freier fühlen. Unsere Willenskraft stärken. Und könnten dazu noch viel selbstgemachten Streß vermeiden.

Aber etwas ganz Entscheidendes wird viele von uns davon abhalten, es letztendlich dann tatsächlich zu tun :

Die Angst in die Verantwortung zu gehen !

Wenn ich sage, „ich muß“, dann induziere ich damit, daß es etwas im Außen gibt, das will, das ich das mache !
Wenn ich aber sage, „ich will“, dann trage ich die Verantwortung für das, was ich will und die Konsequenzen davon.
Wieviel leichter ist es doch zu sagen, „Der oder dies ist schuld, an was auch immer“, als in die volle Eigenverantwortung zu gehen.

Viele hocken bloß rum und warten auf bessere Zeiten. Sie warten darauf, daß sich endlich im Außen etwas ändert. Aber die Veränderung passiert nicht einfach im Außen, die Veränderung kommt von innen. WIR sind die Veränderung.
Jede*r einzelne von uns hat es in seiner Macht, sein Leben zu verändern und dadurch unser aller Leben zu verändern. Wir brauchen uns nicht länger als Opfer der Umstände zu fühlen und uns sprachlich  durch „Müssen“ damit identifizieren.

Durch unsere Sprache bringen wir zum Ausdruck, wer und was wir sind und sein wollen.

Nutzen wir die bevorstehende Wassermann-Energie doch einfach einmal, um uns neu auszuprobieren, und uns mit bewußtem Sprechen neu zu „erfinden“.

Muß ich („Arme“) jetzt ins Bett oder will ich („Glückliche“) jetzt ins Bett ?

Tschja, das ist die Frage  😉

  JAAAA . . . ICH  WILL !!!

Buenas noches

Rita

Und weil gerade da draußen alles so furchtbar grau  ist, gibt’s noch ein kleines fröhliches buntes Liedchen  :

Fotos:
www.unsplash.com
www.pixabay.com