Kein Bock mehr auf (Männer-)Drama und die Sehnsucht der Frauen

Dieser Blogbeitrag war eine lange Geburt für mich. Angefangen hatte ich damit eigentlich schon im Juni, gleich nach dem letzten. Doch im Juli hat meine ältere Schwester, nach langer Krankheit, diese Erde verlassen und im Zuge dessen, was nun alles zu regeln war, tauchte ich die nächsten Monate in das Leben meiner Schwester ein und statt „Männer-Drama“ gab es eine Abschiedsrede.

Der Impuls zu diesem Blogbeitrag kam mir damals, nachdem ich von allen Seiten immer wieder denselben Frauenfrust über „nichterwachsene“ Männer zu hören bekam.

Angefangen bei Mädels, die noch am Anfang ihrer Partnerschaftslaufbahn stehen und null Bock haben auf diese „kleinen Jungs“, die in ihrer Freizeit nichts besseres im Sinn haben, als Saufen, Fußball und Computerspiele und im Grunde nur auf der Suche nach einem Mutti-Ersatz sind.

Dann die partnerschaftserprobten Frauen, die meist schon eine Ehe hinter sich haben, und deren Kinder mittlerweile erwachsen sind, und die ganz oft – in Ermangelung eines passenden SELBST-bewußten Mannes – überhaupt keinen Bock haben, sich einen „bedürftigen“ Mann an die Backe zu hexen und lieber,

mit einem traurigen Auge und einem lachenden Auge, ihre Freiheit genießen und sich endlich einmal nur um sich selbst kümmern

Und dazwischen Mütter, die das Gefühl haben, sich nicht nur um ihre Kinder kümmern zu müssen, sondern auch um ihre Partner – Männer, die auf der einen Seite sehr erfolgreich ihre Jobs rocken, doch wenn es um Familienalltag geht, immer mal wieder in (pubertäre) Trotzzustände wegrutschen. Vor allem dann, wenn sie sich im täglichen Alltagsstress zuhause überfordert fühlen. Die dann (meist völlig unbewußt) in kindliche Bedürftigkeit wegrutschen und in die Angst, daß ihre Bedürfnisse zu kurz kommen könnten. Und im Zuge dessen dann trotzig- aggressiv ihr „Spielen“ und ihre „Auszeit“ einfordern – wie auch immer das aussehen mag.

Damals dachte ich, eigentlich ist doch alles klar: das Problem sind zum einen die bedürftigen Männer, die einfach nicht erwachsen werden wollen. Und zum anderen wir Frauen, die das Spielchen mitspielen, indem wir immer immer noch zuviel falsche Rücksicht auf sie nehmen.

In den letzten Tagen jedoch ist mir dann auf einmal klar geworden, daß es so einfach gar nicht ist und sich dahinter eine viel tiefere und bedeutend komplexere Problematik verbirgt.

Uns allen steckt das jahrtausendealte Patriarchat noch in den Knochen.

Eigentlich sind die Zeiten der reinen patriarchalen Vorherrschaft des Männlichen ja vorbei. Die Menschheit ist ganz ganz ganz langsam auf dem Weg, eine notwendige Balance zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen auf dieser Erde zu finden. Doch das wird nur gelingen können, wenn wir das tief in unseren Genen manifestierte, antiquierte „Mann-Frau-Bild“ bewußt auflösen, loslassen und durch neue Visionen und Verhaltensweisen ersetzen.

Für uns Frauen ist das, auf den ersten Blick, einfacher, denn wir haben etwas zu gewinnen. Endlich dürfen auch wir uns beruflich und auch anderweitig selbstverwirklichen. Nicht mehr nur Heim und Herd und Kinder und Männer versorgen.

Für die Männer dagegen ist es gar nicht so einfach. Sie haben ordentlich was zu verlieren. Denn sie waren jahrhundertelang die absoluten Herren im Haus und ebenso im gesellschaftlichen Leben. Sie konnten jederzeit tun und lassen, was sie wollten, und ihre Ehefrauen mußten ihnen widerspruchslos gehorchen und ihnen zu Diensten sein. Sie hatten Privilegien ohne Ende. Und wer gibt schon gerne freiwillig seine Privilegien auf ?
(Das würde uns Frauen doch auch nicht viel anders gehen, wären wir heute an ihrer Stelle 😉

Wie der Zufall es so wollte, hat mich, während ich hier munter am Schreiben war, ein sehr interessanter Spielfilm zu diesem Thema gefunden:

„Die göttliche Ordnung“(Schweiz 2017) .

Er spielt 1971 in einem Bergdorf und es geht um das Frauenwahlrecht und die erwachende Frauenbewegung. Da gibt es eine tolle Szene: Die Familie sitzt am Frühstückstisch und einer der Söhne sagt zur Mutter: „Ich will Milch ! “ Und die Mutter greift schon nach seinem Glas, um sie ihm wie gewohnt zu holen, als ihr einfällt, daß sie, angesteckt vom Geist der Frauenbewegung, ja eigentlich da was verändern will. Und so sagt sie zu ihm: „Du weißt, wo die Milch steht!“ Und darauf antwortet er – sichtlich entsetzt : „Aber ich bin doch ein Junge !!!“

Früher gab es einfach diese strikte Trennung. Der Mann hatte die Aufgabe, das Geld heranzuschaffen, um die Familie materiell zu versorgen, und die Frau hatte sich um Haushalt und Kinder zu kümmern. Der Mann war der Chef und die Frau mußte ihm gehorchen.

Noch zu meiner Kinderzeit war das so krass. Meine Mutter durfte in den 70er Jahren nicht arbeiten gehen, obwohl sie das gerne getan hätte, als wir Kinder größer wurden. Meinem Vater wäre das oberpeinlich gewesen. Dann hätten die Leute im Dorf gedacht, er würde nicht genug verdienen. Und auf der anderen Seite war es für ihn unvorstellbar, „Frauenkram“ zu machen. Was hätten die Kumpels da gesagt !  „Weichei !“

Auch heute kann man immer noch beobachten, daß manche Männer es unter ihrer Würde finden, einen Putzlappen in die Hand zu nehmen. Da wird dann ganz verächtlich gesagt: “ Das ist Frauenkram! “ Sie sind ja schon zu vielem bereit, aber wenn es um solch „niedere“ Dinge geht wie (Klo-) Putzen u.ä., geht ihnen das dann doch zu weit. Das ist definitiv unter ihrer Würde !!!

Frauen stehen heutzutage ihren „Mann“ im Beruf und so sollten – ausgleichend – die Männer nun zuhause genauso ihre „Frau“ stehen. Das wäre großartig!

Warum gibt es hier so viel Widerstand von Seiten vieler Männer ?

Hausarbeit und Kinderbetreuung haben keinen „Wert“ in diesem Gesellschafts-system. Nur was Geld bringt, ist was wert. Frauen waren früher ja eigentlich in den meisten Fällen nur bessere Dienstmägde. Sie bekamen ihr Haushaltsgeld und ihre Anweisungen vom Herr des Hauses und hatten stillschweigend zu gehorchen. Der Mann fühlte sich als Krönung der Schöpfung. Und die Frau war dazu da, ihm untertan zu sein. Frauen waren einfach weniger wert als Männer, und Frauenarbeit war entsprechend „niedere“ Arbeit und deshalb absolut unter der Würde der Männer.

Tief im Innern empfinden es viele Männer – ob bewußt oder unbewußt- auch heute noch als totale Degradierung, „Frauenarbeit“ tun zu sollen. Jahrtausendelang haben Frauen ihren Dreck weggemacht und hinter ihnen aufgeräumt, wieso soll das heute anders sein. Auch wenn heutzutage schon viele „moderne“ Männer ganz anders damit umgehen können und mittlerweile voller Freude Hausmänner sind – wenn es kritisch wird, schlagen auch bei ihnen manchmal doch die patriarchal-genetischen Prägungen durch. Vor allem wenn die Kumpels ohne Family ins Spiel kommen und sie locken.

Wie sonst ist es zu erklären, daß Väter auch heutzutage noch eiskalt auf ihrer „Auszeit“ und ihren „Freiraum“ bestehen, selbst wenn sie sehen, daß zuhause im alltäglichen Kinderchaos mal wieder „Alarmstufe rot“ herrscht und die Frau am Limit ist?

Für uns Frauen ist das unverständlich. Wir halten durch. Immer. Irgendwie. Das liegt tief in unseren Genen. Denn so war es seit Jahrtausenden. Frauen mußten immer schauen, wie sie zuhause mit Haushalt und Kindern klar kamen. Mit oder ohne Geld. Für sie gab es keine Auszeit. Mütter mußten Tag und Nacht präsent sein. Der Mann ging arbeiten, kam nach Hause und hatte dann frei. Wurde zuhause nach Strich und Faden bedient. Ging in die Kneipe oder zum Sport.

Könnte es nicht sein, daß genau in solchen Momenten, wenn zuhause total der Punk abgeht, der Mann sein „modernes Bewußtsein“ verliert? Er hält den Stress nicht mehr aus und sein System kippt in einen trotzigen „Kindchen-Modus“ oder in einen herrischen „Ich kann machen, was ich will, du hast mir nix zu sagen“-Modus. Und dann nimmt der Mann sich das, was er meint zu brauchen, genauso wie Männer es jahrtausendelang gewohnt waren. Es liegt ihm einfach in den Genen, er kann dann in dieser Situation nicht anders, es ist wie ein Selbstläufer. Kommt er wieder „zu sich“, dann tut es ihm oftmals sogar leid, so gehandelt zu haben.

Schön und gut, Verständnis hin, Verständnis her, trotzdem kann es so nicht weitergehen!

The times have changed !!!

Entweder es gibt irgendwann wirklich eine Neue Ordnung oder wir eiern endlos weiter so rum. Wir wollen Gleichberechtigung! Auf allen Ebenen! Nicht nur im Beruf! Und auch dort ist es heute, erschreckenderweise, immer noch nicht überall selbstverständlich, daß Frauen den gleichen Lohn für gleiche Arbeit bekommen wie Männer !!!

Tatsache ist, daß der Mann heutzutage in den allermeisten Fällen nicht mehr alleine verantwortlich ist für die materielle Sicherheit der Familie, sondern diesbezüglich von der mitverdienenden Frau entlastet wird. Somit sind „Verantwortungskapazitäten“ bei ihm frei geworden.

Und diese frei gewordenen „Verantwortungskapazitäten“ sollten nun – gerechterweise – dem ehemaligen „Alleinversorgungsbereich“ der Frau zur Verfügung gestellt werden, um sie im häuslichen Alltag zu entlasten. Dies wiederum verhilft ihr zu mehr Kapazitäten für ihr berufliches Wirken.

Bei den jüngeren Generationen klappt das alles schon ganz gut. Und solange noch keine Kinder da sind, ist es noch recht einfach.

Ein dringend notwendiger Schritt, um wirklich eine Neue Ordnung gesellschaftlich zu etablieren, wäre, dem alten weiblichen Wirkungsbereich „Heim, Herd und Kinder“ eine ganz neue Wertigkeit zu geben. Das würde es für die Männer auch attraktiver machen.

Wieviel leichter ist es doch morgens, aus dem Haus zu gehen, sich den ganzen Tag voll auf seinen Job konzentrieren zu können, und abends heim ins gemachte Nest zu kommen und dort gut versorgt zu werden. Und dazu noch Geld zu verdienen. Das fühlt sich gut an! Ich habe etwas geleistet und als Anerkennung bekomme ich Geld und Ansehen.

Und wie sieht die andere Seite aus ? Da bist du Tag und Nacht eingespannt in den alltäglichen Wahnsinn zu Hause. Ohne Pause geht der Punk ab. Immer das Gleiche. Aufräumen. Chaos. Wäsche waschen. Einkaufen. Kochen. Spülen. Putzen. Aufräumen. Und dazwischen die Kinder versorgen und bei Laune halten. Du wirst nie fertig !!! Kaum hast du aufgeräumt, ist schon wieder Chaos. Kaum hast du etwas Leckeres gekocht, türmen sich die Geschirrberge.

Was ist mit der gesellschaftlichen Anerkennung für diese „Sisyphusarbeit“, die sich um die Grundbedürfnisse der Menschheit kümmert ???

Wenn du genug Geld hast, engagierst du dir dafür einfach eine Dienstmagd und ein Kindermädchen. Doch es kann keine wirkliche Lösung sein, das „Lästige“ und gesellschaftlich als minderwertig Angesehene an andere zu deligieren. Das geht eh nur, wenn du reich bist, und das ist nun mal nicht die Regel. Und hilft uns auch definitiv nicht weiter, dem weiblichen Wirkungsbereich eine neue Wertigkeit zugeben und eine kollektive Neuordnung der Geschlechterrollen zu finden.

(Achtung! Nichts in den falschen Hals kriegen. Ich überzeichne gerade alles etwas. Unsere Kinder sind nicht lästig, sondern das Highlight überhaupt, kochen ist was ganz Tolles, und manchmal macht es sogar Spaß, ein Klo zu putzen 😉

Aber wie und wo finden wir einen Lösungsansatz ? Ich spinne einfach mal noch ein bischen weiter rum . . . 

Da gibt es noch dieses Phänomen, daß viele Männer nicht wirklich erwachsen werden wollen. Diese ewigen „Jungs“, die mit 30 oder gar 40 noch „spielen“, wie mit 20! Als hätten sie Angst, den Sprung ins Erwachsensein endgültig zu tun!

Das war früher nicht so. Aus meiner Generation habe ich das so krass nicht in Erinnerung.

Vielleicht hat das ja was mit dieser ganzen Rollenverschiebung zu tun. Die jungen Frauen wollen heute in erster Instanz eine gute Ausbildung, einen guten Job und vielleicht Karriere machen. Das wollen die Männer natürlich auch – wie schon immer. Diese Frauen sind heute aber nicht mehr auf gutverdienende Männer angewiesen – sie verdienen ihr Geld selbst. Diese Frauen haben ein ganz anderes Selbstbewußtsein wie die Frauen früher, deren Fokus hauptsächlich auf Familie und Kinder ausgerichtet war, und die dafür einen Ehemann mit Geld und Ansehen wollten.

Das heißt für die Männer von heute: Mit einem tollen Job, Geld und Ansehen können sie lange nicht mehr so gut „punkten“ wie in früheren Zeiten. Sie sind nicht mehr die „Kings“ – die Krönung der Schöpfung. Alles was ihnen früher gedient hat, eine Frau zu beeindrucken, haben die Frauen heute schon selbst.

Hmmm ………

Vielleicht ist dieses – außerhalb des beruflichen Umfeldes – zelebrierte „trotzig pubertäre Verhalten“ und die damit verbundene unbewußte Weigerung, erwachsen zu werden, nichts anderes als ein verzweifelter Ausdruck, nicht mehr klarzukommen. Sich nicht mehr zurechtzufinden in seiner Rolle.
Früher war alles einfach: ich Mann – Job und Geld , du Frau – Haus und Kind.
Und heute : ich Mann – Job, Geld , du Frau – Job und Geld.
Vielleicht sind es aber auch einfach nur trotzige Jungs, die langsam aber sicher (unbewußt) registrieren, daß man ihnen etwas weggenommen hat :
Ihr Krönchen mit allen daraus resultierenden Privilegien.

Nun stehen Generationen von Männern da und müssen sich selbst neu erfinden. Eine große Herausforderung. Die zu meistern letztlich nur möglich sein wird, wenn der Mann bereit ist, seine genetisch vererbte Pascha-Rolle inclusive aller Privilegien loszulassen und er keine bedürftigen inneren Kindanteile mehr in sich trägt. Also auch bereit ist, an sich selbst zu arbeiten, emotional erwachsen zu werden und zuhause im Alltag seinen Teil der Fürsorgeverantwortung voll und ganz zu übernehmen.

Fürsorgeverantwortung erfordert weibliche Energie. Aber die steht auch den Männern zur Verfügung, genauso wie uns Frauen männliche Energie zur Verfügung steht, wenn wir einen Job rocken. Diese männliche Energie zu entwickeln, fällt uns Frauen mal wieder leichter, weil die Leistungsgesellschaft genau das verlangt. Die weibliche Energie in sich zu entwickeln, ist für die meisten Männer eine große Herausforderung, eine große Überwindung. Empfindsame, sensible Männer hatten es in der patriarchalen Gesellschaft immer sehr schwer. Wurden verspottet, lächerlich gemacht. Das sitzt alles sehr tief. Es würde nun darum gehen, den Männern zu helfen, ihre weibliche Seite zu entwickeln. WIE? Na, wir Frauen müssen den Männern ganz einfach klar machen, daß empfindsame, gefühlvolle Männer VIEL attraktiver sind, als coole Macho-Typen!

Alanis Morissette :  Loblied auf den verletzlichen Mann
„…du bist der mutigste Mann, den ich je getroffen habe…..du bist der sexieste Mann mit dem ich je zusammen war …“

Im Berufsleben wird ein Mann normalerweise nicht mit irgendwelchen emotionalen Ebenen konfrontiert. Da regiert der Verstand. Da ist es leicht für ihn, „seinen Mann zu stehen“ und voll in die Verantwortung zu gehen.

Zuhause dagegen, vor allem wenn kleine Kinder da sind, die versorgt werden müssen, werden diese emotionalen Ebenen schnell mal getriggert. Kleine Kinder sind bedürftig und brauchen Fürsorge. Tragen wir nun einen sehr bedürftigen, „ungestillten“ Inneren Kindanteil in uns, wird dieser früher oder später innerhalb des familiären Umfeldes auf sich aufmerksam machen.

Das zeigt sich dann, indem wir jammern (eher die Frauen) oder indem wir aggro werden und trotzig unseren Freiraum, unsere Auszeit fordern, um unsere vermeintlichen Bedürfnisse zu befriedigen (eher die Männer).

Trotz gehört übrigens immer zu einem nicht integrierten Kindanteil . Wenn ich erwachsen bin, dann brauche ich nicht mehr trotzig zu sein, denn ich bin jetzt handlungsfähig und nicht mehr abhängig vom goodwill der Eltern.

In früheren Zeiten haben sich die Männer einfach nicht verantwortlich gefühlt für das, was zuhause abging. Sie erteilten zwar Befehle und ihre Frauen und Kinder mußten widerspruchslos gehorchen, doch verantwortlich für das Wohlergehen der Familie und den reibungslosen Ablauf im Haushalt waren die Frauen. Und mit diesem ganzen Frauenkram wollte der Mann nichts zu tun haben.

Aus diesem eingefleischten alten Muster heraus geben Männer zuhause heute immer noch so gerne die Verantwortung an die Frauen ab und reihen sich lieber in den Kinderreigen ein nach dem Motto: „Mama mach!“
(Ist euch schon mal aufgefallen daß manche Männer irgendwann ihre Partnerinnen mit „Mama/Mutti“ ansprechen?)

Und die „Mama“ macht weiter … bis zum umfallen! Zum Glück ist sie vollgepumpt mit Östrogenen, was sie bis zu den Wechseljahren im Fürsorgemodus bei der Stange hält.

Warum sind wir Frauen heutzutage eigentlich immer noch so schnell bereit, uns den Teil der Fürsorgeverantwortung, der eigentlich den Vätern zustehen würde, auch noch aufzuladen?

Klar, wir sind irgendwann genervt, uns andauernd über denselben Mist auseinanderzusetzen, und machen dann entnervt lieber gleich alles selbst. Aber die Frage ist doch auch hier, wie stark uns Frauen die antiquierte Rolle noch in den Knochen sitzt. Wir erwarten heute zwar etwas anderes von den Männern, aber wenn es nicht von ihnen kommt, schultern wir doch wieder alles alleine. Wie schon immer. Wie gewohnt.

Es macht uns zwar wütend, doch des lieben Friedens willens unterdrücken wir diese Wut sehr oft. Und viele Frauen werden mit der Zeit einfach traurig und resignieren: „Hat ja doch alles keinen Zweck“. Und ertragen ihr Schicksal, wie es ihre Mütter, Großmütter und Urgroßmütter immer schon getan haben.

Und wenn gar nichts mehr geht, verfallen wir manchmal einfach nur noch in Selbstmitleid und jammern herum in der Hoffnung dadurch endlich die Unterstützung zu bekommen, die wir bräuchten.

Doch nichts von alledem bringt irgendwem irgendetwas ! Am allerwenigsten das selbstmitleidige „Rumgejammere“. Denn damit schießen wir uns selbst gnadenlos in einen „Kindchen-Modus“ – und damit in ein ohnmächtiges Opferverhalten. An diesem Punkt angelangt, haben wir das Gefühl, nur noch eine Instanz im Außen kann uns retten. Unsere große Hoffnung ist natürlich, daß der Mann jetzt in die Pötte kommt, das Ruder an sich reißt und uns endlich entlastet. Doch leider passiert in vielen Fällen genau das Gegenteil! Der „bedürftige“ Mann hält die nun „bedürftige“ Frau nicht aus und flüchtet. Zieht sich entweder trotzig nach innen zurück oder haut ab zu den Kumpels in die Kneipe.

Hier trifft ein überforderter bedürftiger innerer Kindanteil auf einen anderen überforderten bedürftigen inneren Kindanteil Und wenn beide in diesem bedürftigen „Inneren Kind-Modus“ gelandet sind, fällt es sehr schwer, lösungsorientiert zu bleiben. Je nach Trotz-Grad will man dann nur noch um sich schlagen.

Männer mit bedürftigen inneren Kindanteilen sind in der Regel besser dran als Frauen mit bedürftigen inneren Kindanteilen, denn für diese Männer gibt es jede Menge Frauen, die sie betüdeln wollen – zumindest mal eine zeitlang 😉

Frauen müssen ihre „Bedürftigkeit“ viel stärker unterdrücken, da die meisten Männer nicht unbedingt über „weibliche Kümmer-Antennen“ verfügen, an denen die Frauen andocken könnten, sondern sich lieber schnell aus dem Staub machen.

Eine wirklich erfüllende Partnerschaft kann aber auf Dauer nur gelingen, wenn beide emotional erwachsen geworden sind. Weder ist die Frau zuständig für das bedürftige Innere Kind des Mannes, noch ist der Mann zuständig für das bedürftige Innere Kind der Frau. Hier haben wir das Fatale an der ganzen Sache. Wir projizieren unsere unerfüllten Bedürfnisse unbewußt auf unsere Partnerin bzw. unseren Partner und erwarten dort Verhaltensweisen, mit denen diese/r natürlich völllig überfordert ist. Denn kindliche Bedürftigkeit hat nichts in einer Partnerschaft verloren und kann auch dort niemals befriedigt werden.

Aber auch die eigenen Eltern sind, sobald wir erwachsen sind, nicht mehr zuständig für unsere bedürftigen inneren Kindanteile, anders gesagt, nicht mehr verantwortlich für unser Wohlergehen. Dieser Zug ist längst abgefahren.

In Familienaufstellungen kann man diese Dynamik immer wieder gut beobachten : Solange wir als „erwachsene Kinder“ immer noch erwartungsvoll den Eltern zugewandt stehen in der Hoffnung, vielleicht doch noch das zu bekommen, was wir als Kinder nicht von ihnen bekommen haben, bleiben wir im Kindermodus. Der heilsame Schritt wäre, zu den Eltern – mit Blick auf ihr Schicksal – zu sagen:

„Lieber Papa, liebe Mama ich nehme jetzt dankbar alles, was ihr mir gegeben habt, alles was ihr mir geben konntet und nicht geben konntet im Anbetracht eures Schicksals – und den Rest mach ich jetzt selbst“

Und dann drehe ich mich um. Schaue auf mein Leben. Schaue auf meinen Partner, meine Partnerin. Schaue auf meine Kinder. Und mit den Eltern und den Ahnenlinien in meinem Rücken verbunden, gehe ich ganz in mein Leben hinein. Schaue nicht mehr verlangend und erwartend nach hinten. Sondern gehe weiter und werde mit jedem Schritt größer und größer und stehe letzendlich als Erwachsene/r vor meinem Partner, meine Partnerin und vor meinen Kindern.

Und alles, was mir noch fehlt, das gebe ich mir jetzt selbst. Was bedeutet, daß ich mich endlich um mein bedürftiges (verletztes) Inneres Kind kümmere. Wie auch immer. Der Möglichkeiten gibt es unendlich viele im Therapiedschungel der heutigen Zeit. Da ist für jeden etwas dabei. ICH allein bin nun die zuständige Instanz für meine Bedürftigkeit. Nicht mehr meine Eltern. Nicht mehr meine Partnerin, nicht mehr mein Partner. Und auch nicht mein Guru 😉

Indem ich die Verantwortung für alles übernehme, was ich mit meinen Eltern erlebt habe (oder noch erlebe), vollziehe ich den Schritt in die volle Eigenverantwortung für mich und mein Wohlergehen.Das bringt mich in die erwachsene Tatkraft (zurück), das macht mich (wieder) handlungsfähig mit dem Gefühl, meinem alltäglichen „Wahnsinn“ voll gewachsen zu sein.

Kein (falschen) Erwartungen mehr – keine Enttäuschungen mehr. Und kein trotziges Inneres Kindchen mehr, das „um sich schlägt“ – wie auch immer.

Vertiefen wir die Verantwortungsthematik noch ein wenig.

Männer und Frauen müssen heutzutage BEIDE außerhalb des Hauses in ihrem Beruf Verantwortung übernehmen. Und genauso sollte es nun auch Zuhause sein, daß Männer endlich ihren Teil der „Fürsorgeverantwortung“ ohne Murren übernehmen.

Fakt ist: Wenn ich mich einmal für Familie und Kinder entschieden habe, dann gibt es eigentlich keine „Auszeit“ mehr – bis meine Kinder erwachsen sind. Ich bin in der Verantwortung für ihr Wohlergehen – 24 Stunden am Tag.
(Was nicht bedeutet, daß ich auch mal alleine weggehen kann, Urlaub machen darf o.ä. – darum geht es hier nicht. Ich hoffe, ihr versteht das jetzt nicht falsch.)
In der vollen Verantwortung für ein Kind sein, bedeutet, das Wohlergehen des Kindes steht für mich immer vor meinem eigenen Wohlergehen.
(Achtung ! Das soll nun nicht bedeuten,  daß ich mich aufopfere!)
Die Bedürfnisse meines Kindes stehen vor meinen eigenen Bedürfnissen. Denn mein Kind ist auf meine Fürsorge und meinen Schutz angewiesen. Auch wenn ich auf dem Zahnfleisch gehe und am liebsten alles gegen die Wand schmeißen würde, gibt es eine Instanz in mir, die immer weitermachen kann – aber nur, wenn ich ganz in meiner erwachsenen Kraft bin.

Diese Fürsorge-Verantwortung für die Kinder (und den Mann) oblag jahrtausendelang alleine den Frauen. Der Part des Mannes war es im Gegenzug, für die (materielle) Sicherheit der Familie zu sorgen. Doch diese klassische Rollenverteilung ist passé! Viele Männer wollen es leider nur noch nicht so ganz wahrhaben. Ich kann als „moderner“ Mann heutzutage keine Kinder mehr in die Welt setzen und mich an patriarchale Privilegien klammern wie anno dazumal. Das geht immer auf Kosten der Frau und Mutter und letztendlich der Kinder. Was früher normal war, ist einfach rum!

Immer wieder hört man Frauen von ihrer „Sehnsucht nach starken Männern“ reden. Doch solange wir Frauen die Männer zuhause wie Kinder behandeln, werden sie sich weiterhin wie Kinder aufführen. Es wird höchste Zeit, sie wie erwachsene Männer zu behandeln.
Das bedeutet, wir Frauen müssen uns getrauen, die Männer zuhause zu fordern.

– Wie sollen sie erwachsen werden, wenn wir immer und immer wieder auf  sie  falsche Rücksicht nehmen?
– Wie sollen sie erwachsen werden, wenn wir uns immer gleich fürsorglich um ihre bedürftigen inneren Kinder kümmern, anstatt ihnen eigene Heilungs-schritte dafür zuzumuten?
– Wie sollen sie jemals in ihre eigene Fürsorgekraft und -verantwortung kommen, wenn wir uns dauernd alles schönreden, anstatt endlich das einzu-fordern, was uns zusteht und was heutzutage das Selbstverständlichste auf der Welt sein sollte?
– Wie sollen sie ihre Fürsorgeverantwortung nehmen können, wenn wir ihren Teil der Verantwortung nicht endlich loslassen und ihnen einfach vor die Füße legen?

Hier heißt es für uns Frauen, mutig all die alten Vorstellungen und damit verbundenen Ängste aus den Zeiten der patriarchalen Unterdrückung, die uns bewußt oder unbewußt immer noch in den Knochen sitzen, ganz loszulassen.

Leichter gesagt, als getan. So ohne ist das gar nicht !

Vor ein paar Tagen, kurz nachdem ich den Spielfilm „Die göttliche Ordnung“ angeschaut hatte, ist mir das knallhart bewußt geworden. Während ich mit dem Blogbeitrag zugange war, überfiel mich plötzlich eine unerklärliche, merkwürdige Angst. Irgendein Teil in mir wollte unbedingt, daß ich aufhöre zu schreiben! Er wollte, daß ich den ganzen Beitrag lösche! Auf keinen Fall veröffentlichen! Diesem Teil machte all das, was ich hier gerade schreibe, eine irre Angst.
Ich beobachtete das Ganze schockiert und versuchte herauszufinden, was hier mit mir passierte. Und landete prompt im „kollektiven Angst-Pool des Weiblichen“ – von dem meine Generation Frauen einfach noch viel stärker tangiert wird, als die Mädels von heute. 

Dazu fällt mir noch eine bittere Story von früher ein :
Als Kind wollte ich unbedingt pfeifen lernen, so wie die Jungs das alle konnten. Und was bekam ich zu hören : „Mädchen, die pfeifen, und Hühner, die krähen, den soll man bei Zeiten den Hals herum drehen“.

Es ist ja noch gar nicht so lange her, daß wir Frauen den Mund aufmachen, geschweige denn Kritik am Mann üben dürfen, ohne Repressalien seitens der Männer zu erwarten.
Das ist auch heutztage noch ein sehr heikles Thema! Kritisiere mal einen Mann, wenn du dich traust 😉 Die meisten „springen dir gleich ins Gesicht“. Da kommt mit Sicherheit ganz oft – unbewußt – das patriarchale „Untersteht dich! Ich laß mir doch von einer Frau nicht vorschreiben, was ich tun soll!“  durch.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist auch, daß wir Frauen immer noch voll auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ programmiert sind. Harmonie um jeden Preis. Leider geht die familiäre Scheinharmonie meist auf unser Kosten. Und unseren Kindern brauchen wir auch keine „Happy Family“ vorzuspielen. Kinder sind nicht blöd. Sie haben Antennen bis Timbuktu. Sie spüren, wenn was mit den Eltern nicht stimmt. Sie fühlen mit. Sie gleichen aus. Sie agieren unsere unterdrückte Wut aus. Sie spüren unser Traurigkeit. Unsere Verzweiflung. Unsere Angst.

Wie ging es uns denn als Kinder ? Erinnert ihr euch noch ?
Wir spürten immer, wenn die Kacke am dampfen war. Wenn die Mutter mal wieder sauer auf den Vater war, weil er sich die Kanne gegeben hat, um seinen Frust zu ertränken. Wenn wir auf „Zehenspitzen“ gehen mußten und uns ruhig verhalten sollten, weil er kurz vor dem Explodieren war. Wir spürten es immer. Auch wenn es hieß, „Alles in Ordnung“, und nach außen hin „Happy Familie“ gespielt wurde. Wir spürten es. Und unseren Kindern geht es nicht anders. Egal wie alt sie sind.

Warum machen Frauen das heute immer noch mit? Über Jahre. Immer wieder Wut. Immer wieder Verständnis. Immer wieder falsche Rücksicht nehmen. Immer wieder das Eigene zurückstecken, um den Mann bei Laune zu halten. Viele sagen : “ Letztendlich ist es doch einfacher für mich, wenn ich gute Miene zu allem mache und meine Wut schlucke, als wenn er zu Hause tagelang aggro ist.“

In vielen Frauen steckt auch heute noch Angst vor der aggressiven Reaktion der Männer – ob bewußt oder unbewußt.
Ihr sagt jetzt vielleicht: „So ein Quatsch, ich habe doch keine Angst vor meinem Mann.“ Ihr habt ja auch keine Angst vor eurem Männern. Diese Angst gilt dem, was unbewußt an patriarchalem Herrschaftsverhalten noch in ihnen wirkt und an bestimmten Punkten einfach ausbricht. Fangt mal an zu beobachten und ihr werdet merken, wie subtil da manche Dinge wirken und dazu führen, daß ihr anfangt „rumzueiern“, anstatt klar und bestimmt zu sagen, was ihr von ihnen wollt. Es sind diese plötzlichen, unerwarteten, direkt oder indirekt aggressiven Reaktionen. Es wird zum Glück von Generation zu Generation besser.

Aber noch sind sie da . . .
. . . und es liegt nun an uns Frauen, den Wandel voranzutreiben. Männer werden von sich aus so schnell nicht loslassen, was sie jetzt noch als Privilegien beanspruchen. Wir Frauen sind hier die entscheidende Instanz. WIR müssen unseren Mund aufmachen und sagen, was wir wollen. Sagen, was uns stinkt. Mutig. Entschieden. Selbstbewußt. Kraftvoll. Selbstbestimmt. Es ist unsere Aufgabe, ihnen zu helfen, ein neues Bewußtsein in sich zu entwickeln, was die Rolle des Männlichen und des Weiblichen in dieser Welt angeht.

– Übernehmt endlich Verantwortung für eure bedürftigen Inneren Kinder!
– Wir wollen nicht länger „Mama“ für euch spielen!
– Übernehmt euren Teil der Fürsorgeverantwortung für eure Familien!
– Wir wollen nicht länger falsche Rücksicht nehmen und euer kindisches Verhalten aus-gleichen!
–  Wir wollen Männer an unserer Seite und keine weiteren Kinder!
– Wir wollen euch nicht länger zur Verfügung stehen, damit ihr euren unerlösten Kram an uns ausagiert!
– Wir wollen nicht länger eure abgespaltenen Gefühle in uns fühlen!
– Werdet die Männer, die ihr seid !

Und wir – wir Frauen kümmern uns nun genauso liebevoll wie wir uns schon immer um Kinder, um Männer und weiß der Himmel was noch alles gekümmert haben, auch um unsere verletzten, bedürftigen inneren Kindanteile. Damit auch wir unseren unerlösten Kram nicht länger an euch ausagieren.

Und wenn dann auch noch der Pascha gehen darf, ist der Weg frei in eine gleichberechtigte, erfüllte Partnerschaft.

Mädels, es liegt nun alles in unserer Hand. Wir müssen den Mut aufbringen, uns an den „Abgrund“ zu wagen. Müssen konsequent zu uns stehen. Dürfen keine Angst davor haben, verlassen zu werden, keine Angst haben, alleine zu sein. Denn wie es aussieht, gibt es sonst niemanden, der diese Aufgabe für uns übernehmen kann. Das wurde mir völlig klar, als ich den nachfolgenden Spruch der Cherokee-Indianer entdeckte : 

Die höchste Berufung einer Frau ist es, den Mann zu seiner Seele zu führen, damit er sich mit der Quelle verbinden kann.

Die Höchste Berufung des Mannes ist es, die Frau zu beschützen, damit sie frei und unverletzt auf dieser Erde wandeln kann.

Alles wagen – alles gewinnen.
Laßt uns – jede in ihrem kleinen Universum – trotz aller Ängste damit anfangen und unseren Kinder mutig Vorbild sein.
Ändern wir einfach die Spielregeln !
Wenn nicht JETZT – wann dann ?

Selbst-bewußte Frauen wollen Selbst-bewußte Männer
Selbst-bewußte Männer brauchen Selbst-bewußte Frauen

Dann hat das alte Drama ein Ende und ein neues Spiel kann beginnen.

HAPPY  HALLOWEEN

Rita

 

Gerade kam mir noch die Idee, daß wir viel mehr Chancen haben, solche eingefahrenen Dinge zu verändern, wenn wir es schaffen, alles nicht so furchtbar ernst zu nehmen. Denn je ernster wir etwas nehmen, umso mehr plustert sich unser Verstand auf und macht daraus ein unüberwindbares Riesendrama.
Für unser Herz dagegen ist alles ganz einfach :  
LOVE IS ALL YOU NEED

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Petra Gall

Vom Männlichen im Weiblichen und vom Weiblichen im Männlichen

Woher kommt dein Antrieb, ins Tun zu gehen ?
Aus dem Kopf oder aus dem Bauch ?

Normalerweise ist es wohl eher unser Verstand, der uns antreibt.
„Tu dies, tu das!“ Und wir gehorchen und machen und machen.
Oftmals bis zum Umfallen.
Und wir meinen, das muß so sein: Denn wenn wir unserem Verstand nicht diszipliniert gehorchen, dann machen wir ja gar nichts mehr, sondern faulenzen nur noch und die Welt geht vor die Hunde. Das suggeriert uns zumindest diese nervige Stimme in unserem Kopf.

Aber ist das wirklich so ?

Was passiert, wenn wir – da, wo es möglich ist – einfach mal bewußt abwarten: Auf einen INNEREN Impuls, anstatt zwanghaft den Befehlen unseres Verstandes zu folgen, bevor wir ins Tun gehen ?
Was passiert, wenn wir zulassen, daß der Antrieb von unserer inneren Ebene kommt ?

Ich entschloß mich, es einmal ganz bewußt auszuprobieren:

Als im März das Wetter endlich schön wurde und endlich wieder die Sonne vom Himmel strahlte, fing die Stimme in meinem Kopf an:
„Frühjahrsputz machen…Ausmisten…Garten in Ordnung bringen…Fenster putzen…blablabla…“

Aber ich hatte überhaupt keine Lust dazu, da war null Antrieb in mir.

Und das blieb so. Ich dachte zwar immer wieder mal, jetzt wird es langsam aber höchste Eisenbahn! Aber letztendlich habe ich mich dann ganz bewußt entschieden, daß hier nun DIE Gelegenheit wäre, es sein zu lassen, es auszuhalten (da es sich bei diesen Tätigkeiten ja nun nicht um etwas Lebensnotwendiges handelte) und wirklich einmal abzuwarten, bis ein spürbarer (Lust-) Impuls von Innen kommt.

Diese Erfahrung habe ich schon sehr oft im Laufe meines Lebens gemacht: Wenn ich etwas tue, weil ich denke, ich MUSS es jetzt tun, obwohl es gar nicht wirklich notwendig wäre, hat es mich viel Energie gekostet. Meist ging es nur recht zäh von der Hand. Doch wenn ein Impuls von Innen kam und ich Lust dazu hatte, lief es wie von selbst.

Ich habe also abgewartet. Und abgewartet. Es wurde Ostern und es wurde Mai. Doch in mir war – nichts! Null Bock auf Frühjahrsputz!
Man sah kaum noch aus den Fenstern raus, mein Gartenbeet verwilderte zusehends und schrie nach mir.
Aber ich verspürte immer noch überhaupt keinen Antrieb, diesbezüglich ins Tun zu kommen. Und so blieb ich weiterhin standhaft, auch wenn mein „Jungfrau-„Verstand mich immer mal wieder arg piesackte und habe – mal mehr und mal weniger gelassen – abgewartet und abgewartet.

Und dann auf einmal, nach einem wunderschönen, aber arbeitsreichen Wochenende, als ich mir eigentlich vorgenommen hatte, mich in den nächsten Tagen einfach nur mal so richtig auszuruhen und gar nichts zu tun, ist „die Tür aufgegangen“.
Plötzlich und recht unerwartet bekam ich LUST, einen richtig intensiven Frühjahrsputz zu veranstalten. Bekam ich Lust, Fenster zu putzen – sogar die Kellerfenster. Bekam Lust, im Garten zu arbeiten. Bekam Lust, wild und hemmungslos auszumisten und aufzuräumen.

Und mit dieser Lust kam interessanterweise eine unglaubliche Energie und Tatkraft, obwohl ich mich eigentlich vom Wochenende erschöpft fühlte.

Und so stürzte ich mich hinein ins „Vergnügen“ und es ging mir tatsächlich alles ganz leicht von der Hand und flutschte nur so.
Was nicht heißt, daß ich abends nicht fix und alle war. Aber am nächsten Tag war die volle Power wieder da und es ging weiter.

Der innere Antrieb kommt mit und aus der LUST.
Lust haben, etwas zu tun, bedeutet nicht, daß es dabei immer um Feiern, Urlaub, Sex oder andere tolle Dinge gehen muß…
Wir können auch Lust haben, unser Klo zu putzen.
Wenn der innere Antrieb uns motiviert, dann macht auch das Spaß und bringt Erfüllung.

Das glaubt ihr nicht ?

Dann probiert es doch mal aus !

Setzt euch hin und spürt in euch.
Was ist da ? Gibt es einen inneren Impuls, jetzt gerade etwas zu tun ?
Nicht den Gedanken „ich könnte/müsste jetzt dies und das tun“.
Versucht mal, das zu unterscheiden.
Wenn nichts da ist, dann bleibt einfach sitzen oder liegen und tut erstmal gar nichts. Guckt Löcher in die Luft . . .  und wartet ab . . .

Irgendwann wird ein Impuls von Innen kommen, und diesem Impuls folgt dann ganz bewußt und schaut was passiert.
Sucht euch für diese Übung einen Zeitpunkt, wo genug Zeit und Raum ist, es wirklich in aller Ruhe auszuprobieren – also nicht gerade dann, wenn hungrige Mäuler gestopft werden wollen oder etwas anderes Lebensnotwendiges darauf wartet, getan zu werden.

 

SVADHISTHANA – der „Sitz des Selbst“ – unser 2. Chakra

Hier ist unsere Lebensfreude und unsere Lebenslust zuhause. In ihm drückt sich unser Verlangen als Seele aus, mit dem Leben auf freudige Weise zu interagieren. Es versorgt unseren Ätherkörper und unsern physischen Körper mit Energie.

Wir alle wissen, daß das, was wir mit Lust und Freude tun, uns leicht von der Hand geht. Wie oft denken wir in solchen Momenten : „Hey, das läuft ja gerade wie von selbst“.
Wieso ? Ganz einfach: Der Impuls („Yeah, ich habe jetzt Lust zu….“) kam von der Seelenebene, aus dem Bauch, aus unserem 2. Chakra heraus.

Alles, was wir jedoch meinen tun zu müssen, weil blablabla, ist oftmals mühsam und läuft meist auch nicht so, wie wir es gerne hätten. Hier kommt der Impuls aus den Prägungen unseres Verstandes. Meist basierend auf anerzogenen Glaubensätzen, was wann, wie und wo zu sein hat. Hier versuchen wir häufig mit Gewalt etwas zu tun, was vielleicht jetzt in diesem Moment überhaupt nicht stimmig ist. Und das kostet uns dann eine Menge Zeit und Energie  und nicht immer kommt das dabei heraus, was wir uns vorgestellt hatten.

„Ja aber, es gibt doch eigentlich andauernd Dinge, die ich tun muß und überhaupt keine Lust dazu habe. Eigentlich fast nur, wenn ich so recht überlege.“

Wenn du zu den Menschen gehörst, die das Gefühl haben, ihr Leben besteht nur noch aus Dingen, die man tun muß, dann solltest du vielleicht mal kurz innehalten und Innenschau betreiben.
Denn so ist Leben eigentlich nicht gedacht.

Vielleicht ist auch dein männlicher Pol im Laufe der Zeit einfach zu dominant geworden ist, wie es bei vielen Menschen in unserer Leistungsgesellschaft der Fall ist.

Mach es dir bewußt und verändere es.

ABER WIE ???

Veranschaulichen wir uns diese Problematik doch einfach mal anhand des YIN/YANG – Symbols.

In diesem uralten Symbol findet sich das Geheimnis für ein gesundes, kreatives, entspanntes und erfülltes Leben .
Auf einen einfachen Nenner gebracht, symbolisiert es die Harmonie zwischen den Gegensätzen.

Wir alle wissen, daß eine ausgewogene Balance zwischen Aktivität und Passivität wichtig für den Erhalt unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens ist. Wenn wir nur noch im Tun sind und nicht mehr in die Ruhe und Stille gehen können, fängt unser vegetatives Nerven-system irgendwann an zu rotieren.

Unser „inneres Pendel“, das eigentlich frei von links nach rechts und von rechts wieder nach links schwingen soll, von der Aktivität in die Passivität und von der Passivität wieder in die Aktivität, vom Sympathikus in den Parasympathikus und wieder zurück – also hin und her -, bleibt dann immer öfters im Sympathikus hängen.

Unser System fährt auf Hochtouren. Wir kommen nicht mehr zur Ruhe. Alles in uns rast. Und irgendwann, wenn unsere Energiereserven aufgebraucht sind, weil es keine ausgleichende Regenerationsphasen mehr gibt, bricht unser System einfach zusammen. Und bringt uns, als letzte Rettungsmaßnahme – bevor wir „den Löffel abgeben“ – zurück in die Vagotonie, das heißt in die völlige Passivität.
Und jetzt geht erst mal gar nichts mehr. Das System ist ausgebrannt, weil es keine ausreichenden Erholungsphasen mehr gegeben hat:  Burn-out !

Okay – wichtig ist also eine gesunde Balance zwischen dem weiblichen und dem männlichen Pol, zwischen Passivität und Aktivität, zwischen Nichtstun und Tun, was das YIN/YANG – Zeichen uns ganz offensichtlich vor Augen hält. Unser Körper braucht ausreichend passive Phasen (im Alltag), um zu regenerieren und zu „tanken“. Einmal im Jahr 3 Wochen Urlaub am Stück reicht nicht!  Und tiefe Heilungsprozesse können auch nur in der Vagotonie stattfinden.

Aber wieso kriegen so viele Menschen das nicht mehr hin?

Sehen wir uns zuerst einmal das klassische YIN/YANG-Symbol an:

Wir haben auf der einen Seite das schwarze Yin, den weiblichen Pool, und in diesem eine kleine weiße Yang-Insel aus männlicher Energie.
Und wir haben auf der anderen Seite das weiße Yang, den männlichen Pool, und in diesem eine kleine schwarze Yin-Insel aus weiblicher Energie.

Das schwarze Yin ist : weiblich, dunkel, weich, kalt, passiv
Das weiße Yang ist : männlich, hell, hart, heiß, aktiv

Beide Seiten sind absolut identisch und schmiegen sich regelrecht aneinander. Sie sind in vollkommener Harmonie.

Eine Energie hält die andere in Balance und so schwingen wir, wenn wir im Lot sind, automatisch und selbstverständlich von der Passivität wieder in die Aktivität und von der Aktivität in die Passivität und usw.

Schau dir ein Pendel an: Je stärker der Ausschlag nach der einen Seite, umso stärker geht er auch nach der anderen Seite. Das bedeutet: habe ich mich zu sehr ausgepowert, dann braucht es auch eine dem entsprechend intensive Ruhephase, um das wieder auszugleichen, um wieder in die Mitte zu kommen. In der Mitte brauchen wir am wenigsten Energie. Dort schwingt das Pendel sanft hin und her und wir fühlen uns wohl dabei.

Harmonie ist vollkommene Selbstregulation. Wenn wir es zulassen, und Mitschwingen, geschieht Gesundsein wie von selbst.

Doch leider klappt das alles oft nicht mehr so ganz, da vielen das Gespür für ihr Wohlbefinden abhanden gekommen ist und sie sich hauptsächlich von ihrem Verstand steuern lassen. Und der Verstand besteht nun mal auf Leistung, Leistung und nochmals Leistung !

Um die Sache noch etwas verständlicher zu machen schauen, wir uns nun das von uns entworfene YIN/YANG-Symbol an :

Wir haben hier die weibliche Seite (Gefühle), symbolisiert durch das Wasser und die männliche Seite (Verstand), symbolisiert durch das Feuer. Im Wasser gibt es eine kleine Feuer-Insel und im Feuer eine kleine Wasser-Insel.

Wenn das Weibliche (die kleine Wasser-Insel) im großen männlichen Feuer-Pol nicht blockiert ist, kommt der Antrieb, etwas zu tun, von Innen heraus aus diesem kleinen weiblichen Wasser-Pool. Wir spüren Lust etwas zu tun und da wir im Einklang mit uns SELBST und unseren Gefühlen sind, läuft alles wie geschmiert.

Diese kleine Wasser-Insel verhindert, daß wir „ausbrennen“. Durch sie spüren wir in all unserem Tun sofort, wenn wir eine Erholungspause brauchen. Wir spüren, wenn wir zu viel arbeiten. Wir fühlen unsere Grenzen, hören rechtzeitig auf und gönnen uns eine Erholungspause.
Ist das Weibliche im männlichen Pol jedoch aus irgendeinem Grund blockiert, dann schaffen wir uns „zu Tode“ und spüren nicht mehr, wann es zu viel für uns wird. Wir haben kein Gefühl mehr für unsere Grenzen und unser Verstand treibt uns zu immer mehr Leistung an, ohne Rücksicht auf unser Befinden.

Außerdem hilft es – besonders den Männern – bei diversen Aktivitäten, mehr mit Feingefühl und Intuition zu agieren, anstatt mit einem oftmals komplizierten „Hauruck“.

Wenn das Männliche (die kleine Feuer-Insel) im großen weiblichen Wasser-Pool aktiv ist, dann brauchen wir – besonders als Frauen – keine Angst zu haben, uns in unseren Gefühlen zu verlieren und dadurch nicht mehr handlungsfähig zu sein. Sie hilft dabei, uns immer wieder abzugrenzen und bei UNS SELBST zu bleiben, wenn wir uns wieder einmal zu verlieren drohen in der Hingabe an die Welt da draußen. Sie hilft uns dort Grenzen zu setzen, wo es nötig ist.

Wenn das Männliche im Weiblichen sein darf, dann hilft es uns, unser kreatives Potential zum Ausdruck zu bringen, d.h. unsere kreativen Schöpfungen hinaus in die Welt zu bringen.

Denn es braucht die männliche Energie, um das Weiblich-Kreative in die Welt zu bringen. Wenn wir das Männliche im Weiblichen nicht sein lassen können, bleiben wir mit all unserer Kreativität im stillen Kämmerlein sitzen. Dann bleibt unsere Kreativität in uns gefangen. Keine Komposition kommt in diese Welt, keine Geschichte wird zu einem Buch oder einem Film, kein Bild wird gemalt. Alles bleibt einfach in unserem kreativen Innenraum liegen und wartet sehnsüchtig darauf, irgendwann das Licht der Welt zu erblicken.

Das Weibliche in uns ist das Sammelbecken und empfängt die kreativen Impulse und das Männliche in uns bringt sie nach Außen in die Welt.

 

Das Wasserelement, das Weibliche, ist im 2. Chakra – dem Sacralchakra (dem heiligen Chakra !) – zuhause. Ihm entspringt unsere (Lebens-)Freude und unsere (Lebens-)Lust. Hier sitzt unser kreativ-schöpferisches Potential. Hier empfangen wir all unsere kreativ-schöpferischen Impulse, aus denen „Kunstwerke“ aller Art entstehen können: Musik, Literatur, Gemälde, ein leckeres Essen, ein schön eingerichtetes Wohnzimmer, ein liebevoll angelegter Garten, eine schön gestaltene Grußkarte …
… und nicht zu vergessen, die gigantischste Schöpfung überhaupt:
unsere Kinder !!!

Das Feuerelement, das Männliche, ist in unserem 3. Chakra – dem Solarplexuschakra – zuhause. Hier finden wir unsere Willenskraft, unsere Tatkraft, unsere Verwirklichungskraft.
Und von hier aus bringen wir unsere Ideen in die Welt.

Wenn wir ganz bei uns SELBST, in der erwachsenen Eigenverantwortung sind, ist unsere Willenskraft an unser Höheres Selbst und an die QUELLE/die Schöpferkraft angebunden.

Wenn wir noch „fremdbestimmt“ sind, ist unser Wille an eine Instanz im Außen angebunden (Gott/Guru/Person XY etc. )
Dann meinen wir oft, Dinge tun zu müssen, nur weil „man sie tun soll“. Anstatt uns eine eigene Meinung zu bilden, orientieren wir uns an dem, was die Anderen sagen bzw. von uns erwarten.
Wir tun dann immer noch das, was wir anerzogen bekommen haben, ohne auf unsere Innere Stimme zu hören, was für uns jetzt mittlerweile stimmig ist.

Beobachte einmal, welche Stimme in dir (in deinem Kopf) spricht, wenn du wieder einmal meinst, etwas tun zu müssen, was jetzt eigentlich gar nicht notwendig wäre – oftmals wird es O-Ton Mutter oder Vater sein.

Wenn wir SELBSTbestimmt sind, hören wir auf unsere Innere Stimme, die wir als Intuition und Bauchgefühl wahrnehmen, und tun das, was gerade wirklich zu tun ist. Und interessanterweise ist das letztendlich für uns und unser Umfeld immer stimmig und gut.

Damit die YIN/YANG-Energie in uns frei fließen kann, ist es gut, das 2. und 3. Chakra in Ordnung zu bringen und sie in Synergie zu bringen. Damit sie Hand in Hand arbeiten, zu unserem eigenen und zum Wohle aller und sich nicht länger gegenseitig blockieren.
Chakra-Austellungen sind dazu übrigens bestens geeignet. Hier zeigen sich  recht schnell und deutlich Blockaden aller Art und können direkt aufgelöst werden.  (https://heilpraxismaier.de/therapien/chakra-aufstellungen/)

 

Eine heile Welt ist eine Welt , in der das Weibliche und das Männliche in Harmonie und Synergie leben

Ein heiler Mensch ist ein Mensch, in dem der weibliche und der männliche Pol in Harmonie und Synergie miteinander tanzen.

 

Genießt den Sommer . . .

Rita

 

 

. . . und denkt immer daran :

In der Ruhe liegt die Kraft

Aus der Ruhe kommt die Kraft

 

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Von verzweifelten Angst-Hasen und der Schlange

Jetzt war ich seit langem endlich mal wieder voller Sätze zum Schreiben, doch kaum sitze ich an meinem Schreibtisch, ist alles wie weggeblasen. Nur noch Nebel in meiner Birne.

Dabei wollte ich euch was Spannendes erzählen: Vom Zweifel, von der Angst und von der Schlange.

Aber alles, was mir jetzt gerade noch bruchstückweise in den Sinn kommt, zerschlägt mein Verstand gnadenlos: „Ist doch alles Bullshit… interessiert doch keine Sau… laß es besser“. Ja, mein Verstand will oft nicht das, was ICH will 😉

Aber ICH entscheide mich, jetzt trotzdem einfach weiterzumachen!

Helmut und ich sind seit ein paar Wochen wieder mal voll im Forschermodus. Eine Aufstellung jagt die andere und viele neue Erkenntnisse haben sich wieder aufgetan. Aber erst die aktuelle Begegnung mit „der Schlange“ hat eine der wichtigsten Türen für mich geöffnet.

Eigentlich habe ich das, was ich jetzt bin, meiner Angst zu verdanken. Hört sich erst mal komisch an. Aber seit sich die Angst eines Tages vor vielen vielen Jahren gnadenlos meiner bemächtigt hat, war ich auf der Suche, wie ich sie wieder von der Backe bekomme. Und was dabei herausgekommen ist BIN ICH.

Und mit Angst meine ich nicht die „normale“ Angst. Sondern ich meine die Angst, die man hat, obwohl es eigentlich keinen Grund gibt, Angst zu haben.

Die Angst, die einen an den Rand bringt. Die Angst, die keiner versteht, der sie nicht schon selbst in sich gespürt hat. Ich nenne sie die „verrückte“ Angst.

In all diesen vielen Jahren auf der Suche nach „Erlösung“ habe ich sehr viele Einblicke in die verschiedensten Angstdynamiken bekommen, aber erst jetzt hat sich mir ein ganz wesentlicher Aspekt erschlossen.

Die schlimmste Angst ist die Angst, wenn es eigentlich kein Subjekt oder Objekt gibt, auf das sich die Angst bezieht. Wenn ich Angst habe vor einer Person, Angst habe vor einer Situation, dann macht das Sinn. Auch wenn es sich schrecklich anfühlt. Ich kann mich damit auseinandersetzen und sie meist auch überwinden. Und daran wachsen.

Aber was ist, wenn ich Angst habe und es offensichtlich überhaupt keinen Grund für diese Angst gibt? Ich fühle doch, was ich fühle. Aber mein Verstand (und der Rest der Menschheit) sagt : „Da ist doch nichts – stell dich nicht so an!!!“

Diese Angst läßt dich auf Dauer verzweifeln. Du fühlst etwas, was in dir und außerhalb von dir nicht bestätigt wird, und das läßt dich immer mehr an dir selbst zweifeln. Und diese Verzweiflung, die du dann fühlst, schickt dich irgendwann in die tiefsten Abgründe der Hölle. Eine gefühlt ausweglose Hölle, die, wenn es überhaupt keine Anbindung mehr an eine „höhere Macht“ (ob im Innen oder im Außen) gibt, für manche sogar tragischerweise im Suizid enden kann.

Ich glaube mittlerweile, daß viele Menschen von solchen „verrückten“ Ängsten in den verschiedensten Facetten geplagt sind. Doch je nach „Befall“ fällt es mehr oder weniger leicht, sie zu verdrängen.
Alkohol ist beispielsweise perfekt dafür geeignet, unerwünschte Gefühle aller Art zu verdrängen. Da die ganze Welt trinkt und du eher seltsam erscheinst, wenn du nicht mittrinkst, ist das doch genial zum Verdrängen. Dann Drogen jeglicher Art, ob naturell illegal oder pharmazeutisch legal. Medienberieselung den ganzen Tag. Und, ganz wichtig, natürlich die illusionäre Welt von Internet, Spielkonsolen und Facebook etc. Aber auch den Workaholimus sollten wir nicht außer Acht lassen!

Ich stelle mir gerade vor, was passieren würde, wenn all diese Möglichkeiten, sich wegzubeamen, auf einen Schlag wegfallen würden. Ich glaube die Selbstmordrate würde ganz schön hoch schnellen, wenn alle Menschen auf einen Schlag all ihren gut verdrängten Gefühlen ausgesetzt wären – gnadenlos ohne Ausweichmöglichkeiten.

Doch zurück zur  „verrückten Angst“, die irgendwann zur „verzweifelten Angst“ geworden ist. Eine wichtige Erkenntnis für mich war der Ursprung dieser Angst.

Als Kinder sind wir erst einmal nur fühlende Wesen. Noch ganz verbunden mit unserem SEELENSELBST. Dann kommt immer mehr der Verstand hinzu. Je nach Erziehung, im Bezug zu „Gefühl-Verstand“, verlieren wir uns SELBST immer mehr oder wir werden darin bestärkt, die Verbindung zu uns SELBST aufrechtzuerhalten – ganz alleine dadurch, ob UNSERE Gefühle, so wie sie sind, eine Daseinsberechtigung erfahren und wertgeschätzt werden oder ob sie permanent plattgemacht werden!

Gehen wir nun mal vom schlimmsten Fall aus:

Du hast Eltern, denen als Kinder die Gefühle abhanden gekommen sind, und die nun auch mit deinen Gefühlen nicht wirklich umgehen können.

Du bist klein und du fühlst, was du fühlst. Das Fühlen ist deine Realität. Du bist traurig. Du bist wütend. Du hast Angst.

Als Kinder brauchen wir jetzt Eltern, die uns unsere Gefühle bestätigen und nicht absprechen: „Mein Schatz, auch wenn ich jetzt grad gar nicht nachvollziehen kann, warum du Angst hast, fühle ich mit dir und halte ich dich in meinen Armen, wo du sicher und geschützt bist, bis deine Angst wieder gegangen ist.“  Anstatt: „Stell dich doch nicht so an, da ist doch nix !“  oder noch schlimmer  „Du spinnst doch !“

Je mehr wir unsere ureigenen Gefühle, also das, was wir gerade fühlend wahrnehmen, abgesprochen bekommen, umso mehr fangen wir an, zunehmend an ihnen zu zweifeln.

Und der Zweifel wächst und wächst, mit jedem Tag ein bißchen mehr. Bis wir irgendwann unserem Verstand mehr vertrauen, als unseren Gefühlen.

Das Problem ist nun, daß wir durch den Verlust des Vertrauens in unser Fühlen auch immer mehr die Verbindung zu unserem Seelenselbst verlieren. Denn unser Fühlen ist unsere Verbindung zu unser Seele. Unsere Seele kommuniziert mit uns über unsere ureigenen Gefühle. Die Gefühle, die uns beherrschen, wenn wir nur noch „Kopfmenschen“ sind, sind verstandesinduzierte Gefühle. Gefühle, die nicht mehr aus dem Bauch heraus kommen, sondern aufgrund eines Gedankens. Und was dabei herauskommen kann, das kennen wir alle zur Genüge.

Bleiben wir bei den Angstgefühlen. Unser Verstand gaukelt uns die irrsten Dinge vor und wir reagieren mit Angst und Panik. Aber diese Angst, die wir nun fühlen, hat nichts mit der Realität zu tun.

Wir fühlen Angst, aber es gibt in der Realität nichts, wovor wir Angst haben müßten. Und wir können diese Angst nicht auflösen, weil es ja real nichts gibt, dem wir uns stellen könnten. Völlig verrückt.

Viele von uns haben das sicher schon mal erlebt: Du malst dir die schrecklichsten Horrorszenarien aus mit „Was wäre wenn…?“, und erstarrst in panischer Angst bei dem Gedanken an ein fiktives Ereignis. Du bekommst Herzrasen, Schweißausbrüche, Durchfall, fängst an zu zittern etc. Aber als du dann tatsächlich mal in der realen Situation warst, konntest du sie plötzlich rocken – trotz deiner Angst.

Leider kann bei einigen „Härtefällen“ irgendwann diese irrationale Angst so übermächtig werden, daß sie kaum noch vor die Tür gehen können. Sie sind gefangen in ihrer „verrückten“ Angst vor der Angst, die niemand nachvollziehen kann. Und dazu noch in der Angst, irgendjemand könnte merken, daß sie diese „verrückte“ Angst haben!

Was wäre ein Weg aus dieser Angst-Hölle heraus ?

Sich wieder zurück zu entwickeln vom Kopfmenschen in den Bauchmenschen – natürlich ohne sein erwachsenes Bewußtsein zu verlieren.

Genau dahin zurück, wo wir als Kinder alle einmal waren. Wieder wirklich fühlende Wesen werden. Ganz verbunden mit unserem Seelenselbst in uns. Und wieder ganz im authentischen Gefühlsausdruck.

Auch ein authentischer Gefühlsausdruck kann sich kurzfristig wirklich schlimm anfühlen, aber er geht bald vorbei. Ein verkopfter Gefühlsausdruck dagegen kann manchmal ein Leben lang anhalten und dich zu Tode quälen.

Hier also nun mein Oster-Tipp für alle gequälten Angsthasen:

Erobert euch eure wahren Gefühlen wieder zurück. Kümmert euch gut um eure „Inneren Kinder“, die nicht so sein durften, wie sie waren. Repariert alle gekappten Gefühle, integriert die abgespaltenen Gefühle und dockt wieder ganz an eurem Seelenselbst an. Löst die Identifikation mit eurem Verstand.

Und erlaubt euch peu à peu, euren wahren Gefühlen wieder mehr zu vertrauen als eurem Verstand.

NO DOUBT !!! Zweifelsohne fühlst DU, was DU fühlst !

Und wenn die ganze Welt sagt, du spinnst: Vertraue deinem Fühlen, denn du fühlst was du fühlst. Tatsächlich!!! Eigentlich ist es sogar das einzige, auf das wir uns wirklich verlassen können, denn wir fühlen nun mal was wir fühlen!

Und wenn der Zweifel geht, geht die Angst . . .

Sollte dieser kleine Oster-Tipp nicht ausreichen, euch aus der Angsthölle rauszuholen, dann habt ihr mit Sicherheit fremde Angstgefühle an der Backe. Diese Dynamik zeigt sich immer mal wieder, wenn wir mit unseren Patienten Aufstellungen machen : Daß wir abgespaltene Gefühle von anderen Menschen, mit denen wir in Resonanz gehen, übernehmen, in uns zum Ausdruck bringen und dadurch Leid erfahren. Fremde Leidgefühle in sich zu fühlen ist eine Hölle für sich. Kann manchmal sogar noch einen Klacks gruseliger sein, als die „verrückten“ eigenen Gefühle.

UND das Schlimme daran ist: wir können sie mit herkömmlichen Methoden nicht therapieren. Da können sich die beste Therapeutin und der beste Therapeut die Zähne dran ausbeißen, denn wir können fremde, übernommene Gefühle, nach unserer Erfahrung, nicht in uns therapieren. Diese Gefühle können wir nur dahin „zurückbringen“, wo wir sie her haben. Damit befreien wir uns davon und können uns dann um die eigene Resonanzebene kümmern, die diese fremden Energien an Land gezogen hat.

Aber um sich darauf einzulassen, kann es notwenig sein, den Verstand an der Garderobe abzulegen 😉

Durchbreche den Verstand, dann findest du zu dir !!!

And now at last . . . 

DIE SCHLANGEN – STORY 

mit der eigentlich alles anfing :

Allen Zweiflern an der Homöopathie werde ich jetzt gleich ein Häppchen reichen, das so gar nicht nach ihrem Geschmack ist. Gerade in letzter Zeit wird ja wieder ein großes Tamtam gemacht, um die Homöopathie in Mißkredit zu bringen. Aber aus meiner Sicht der Welt ist das alles nur ein verzweifelter Versuch der Schulmedizin, ihr sinkendes Schiff zu retten. Ich attackiere doch nur etwas, was mir Angst macht, daß es zu mächtig wird ! Meiner tiefsten Überzeugung und Erfahrung nach wird die Zukunft der Medizin keine stoffliche sein, sondern eine energetische. Und in meinen Augen war Monsieur Hahnemann ein sehr mutiger Visionär, der damals, in den dunklen Zeiten des Aderlasses, dazu ausersehen war, die Menschheit durch die Homöopathie peu à peu mit einer energetischen Medizin vertraut zu machen.

Die Homöopathie hat einen ganz wichtigen Platz in der Gesundheitsversorgung gefunden! Zweifler hin, Zweifler her. Durch sie hat sich ein energetisches Verständnis für Heilung ausbreiten können. Und wenn wir uns heute umschauen, ist der Run auf die „energetische Heilweisen“ nicht mehr zu stoppen. Wer je am eigenen Leib heilsam erfahren durfte, was Energie in Verbindung mit Bewußtsein bewirken kann, auch ganz ohne Materie, der weiß, was ich meine.

Nun aber zur Story: Vor kurzem biß ich mir beim Frühstück mit meinen beiden Homöopathie-Freundinnen (hi Elvira, hi Birge – schön, daß ihr da wart) total heftig auf die Zunge, so daß sie innerhalb kürzester Zeit – zu unser aller Erstaunen – zu einem guten Drittel dunkelblau wurde. Es sah aus, als hätte ich am Füller gelutscht. Und dazu gab es dann auch noch eine ordentliche Bißwunde. Ich verordnete mir Arnica C 30. Am nächsten morgen war die Zunge immer noch ordentlich blau, aber der Bluterguß hatte sich etwas geteilt. Und die Bißstelle tat weh.

Dann bekam ich unerklärlicherweise im Laufe des Tages merkwürdige Schmerzen im Lendenwirbelbereich, in den Hüften und Oberschenkeln. Und da wurde die Forscherin in mir doch neugierig, was für ein Thema sich hier gerade hinter all diesen absurden Symptomen wohl versteckte. So bat ich Helmut, „blind“ ein homöopathisches Mittel zu testen, welches mir das Thema zeigen sollte.

Und es testete Lachesis – die Buschmeisterschlange !

Ich nahm also vor dem Schlafengehen (die Zunge war noch blau) Lachesis C1300 ein und in der Nacht schon konnte ich spüren, wie sich die ganzen Schmerzen lösten. Morgens nach dem Zähneputzen wollte ich dann den Zustand meiner blauen Zunge überprüfen und stellte erstaunt fest, daß NICHTS mehr zu sehen war. NICHTS !!! ALLES WEG !!!
Sogar die krasse Bißwunde war vollkommen verschwunden !!! 
So als wäre nie irgendwas gewesen. Über Nacht, einfach alles weg. Ist das nicht magic !!! Sowas kann man mit energetischer Medizin erleben . Wunder-voll !!!

Aber die Schlange forderte einen Obulus von mir. Ich mußte wieder eintauchen in eines ihrer Hauptthemen, den (existenziellen) Zweifel.
Und so kam ich dann durch die Schlange wieder zum Zweifel und vom Zweifel wieder zur Angst – und mein Blog zu seiner Osterstory  😉

FRÖHLICHE  OSTEREIER  EUCH  ALLEN

Rita

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ANDERS SEIN !

Der Wassermann hat sich entschlossen, nicht „sang und klanglos“ an mir vorüber zu ziehen . . . 

Es ist etwas Spannendes passiert. Am zweiten Tag der Rauhnächte, als ich mit dem Februar und der Wassermann Energie beschäftigt war, gab es einen Hacker Angriff auf den Block. Und dann aber nichts mehr. Und nun im Februar und mitten in der Wassermann Energie wird der Blog wieder attackiert (4854 Versuche, sich einzuloggen, in der letzten Woche). Zum Glück hat die Firewall, die wir nach der ersten Attacke installiert hatten, es bislang geschafft, ein Eindringen zu verhindern. Zufall ?
Aber was ist schon Zufall – es fällt dir was zu ! Und wäre es nicht eine vertane Chance, es nicht anzuschauen ?

Probieren wir es mit einer der wichtigsten Botschaften des Wassermanns:

Traut euch anders zu sein !

 

THE TIMES  THEY ARE A-CHANGIN‘ . . .

… ja, zum Glück, und wer hätte je gedacht, daß es auf dieser Erde einmal Zeiten geben würde, wo das „Anders-sein als die anderen“ uns Sicherheit gibt .

Vor kurzem ist mir mal wieder ein impfkritischer Artikel in die Hände gefallen, in dem ein ehemaliger Impfstoff- Entwickler erzählt, was in den Labors so vor sich geht.
Es hat mir die Haare zu Berge stehen lassen … unfassbar … beängstigend … gruselig … tödlich!
Und dann dachte ich auf einmal :
„Zum Glück bin ich anders … zum Glück bin ich eine Außenseiterin … zum Glück lasse ich mich nicht mehr kirre machen von diesem Geschäft mit der Angst.“ Denn letztendlich ist es doch die Angst, die uns „pro oder contra“ entscheiden läßt. Und ich habe irgendwann, nachdem ich mich mit dem Thema intensiver auseinandergesetzt hatte, festgestellt, daß ich mehr Angst vor den Impfstoffen habe, als vor den entsprechenden Krankheiten.

Zum ersten Mal in meinem Leben war da in mir der Gedanke :
„Wie gut, daß ich anders bin – mich kriegen sie nicht ! Und ich fühlte mich zum ersten Mal – ganz bewußt – SICHER durch mein „Anderssein“. Und das fühlte sich richtig gut an !

Es gab Zeiten, da war das ANDERS SEIN tödlich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und in unserem Reptilienhirn werden mit Sicherheit noch Reste davon zu finden sein.
War ich nicht wie alle anderen, dann machte das den anderen in der Sippe Angst und sie verjagten mich. Verstießen mich aus der schützenden Gemeinschaft. Auf mich alleine gestellt, hatte ich kaum eine Chance zu überleben, das nächste Wolfsrudel, der nächste Säbelzahntiger wartete schon hungrig auf mich. Das waren ganz normale Urzeit-Szenarien.

 

Aber wir brauchen gar nicht so weit zurück zu gehen. Es gibt etwas, das bis noch vor gar nicht so langer Zeit ein Monster-Alptraum für viele viele Kinder war:  ihre Linkshändigkeit !

Das natürliche Bedürfnis sich anzupassen, nicht aufzufallen, dazuzugehören, sicher zu sein, hat bei vielen von uns, die genetisch eigentlich als Linkshänder*in angelegt sind, dazu geführt, daß sie sich selbst umerzogen haben zu Rechtshändern. Und das Fatale daran ist, daß ganz ganz viele bis heute nicht wissen, daß sie verdreht sind.

Und ich kann mir gut vorstellen, es wird auch heute noch bei vielen Kindern unbewußt so ablaufen – auch wenn es ENDLICH! keine unmenschliche Umschulungspflicht mehr gibt – weil Rechtshändigkeit einfach „normal“ in unserer Gesellschaft ist und sie einfach sein wollen, wie alle. Als Linkshänder*in hast du einfach schlechte Karten in dieser „rechten Welt“.

Aber das wirklich Vertrackte an dieser ganzen Sache – wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann – ist folgendes :
Wenn du verdreht bist, kannst du noch so viel an dir arbeiten, du wirst dich SELBST nicht wirklich finden können.
Also bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als uns wieder „zu-links-zu-biegen“.

 

Je nachdem wie stark diese tief sitzende archaische Angst noch in uns dümpelt, wie stark diese Angst, „anders zu sein und dadurch in Gefahr zu sein“, (evtl. ja auch karmisch mitgebracht oder systemisch übernommen), noch in uns gärt, passen wir uns lieber immer wieder an und bleiben Schafe in der großen Herde, anstatt unsere Einzigartigkeit – wie auch immer – zum Ausdruck zu bringen.

Obwohl es ja auf der äußeren Ebene mittlerweile so aussieht, als wären wir genau in das andere Extrem gerutscht. Es wird viel getan, um aufzufallen und der Welt zu zeigen, daß man anders ist  (Kleidung, Haarschnitt, Tatoos, Piercings etc.)
Aber das sind alles nur Äußerlichkeiten und die erfordern keinen Mut mehr. Und ist es nicht vielerorts heutzutage nicht eher so, daß DIE, die nicht auffallend gestylt sind, die Außenseiter sind ?

Was aber ist mit der inneren Ebene ?

Sich getrauen, anders zu denken, anders zu fühlen, anders zu handeln, anders zu leben, erfordert immer noch Mut. Ich finde, die ganze Impfproblematik zeigt uns das sehr anschaulich. Als bewußte und informierte Eltern NEIN zum Impfen zu sagen, erfordert Mut. Viele stehen alleine da auf weiter Flur. Aber die Gesundheit ihrer Kinder ist ihnen wichtiger als das, was die Gesellschaft von ihnen erwartet und sie überwinden ihre Ängste und stehen zu ihren Überzeugungen.

Gerade durch mein Andersein bin ich heutzutage in unserer Gesellschaft – vielleicht das erste Mal in der Geschichte der Menschheit – sicher !?!

Hört sich irgendwie schräg an, denn man ist ja immer noch ein Außenseiter. Aber wo das Außenseitersein in Urzeiten tödlich war, so kann es heute „tödlich“ sein, sich ohne zu hinterfragen auf all das einzulassen, was uns als NORMAL verkauft wird : „normale“ Lebensmittel (mit Pestiziden etc. verseucht) statt Bio, Impfen statt bewußte Gesundheitsvorsorge, Schulmedizin, die uns mit symptomunterdrückenden Medikamenten krankmacht, statt Alternativmedizin“ um hier nur ein paar Beispiele zu nennen .

Trauen wir uns, werden wir ganz bewußt schwarze Schafe – jeden Tag ein paar mehr! Die Wölfe sind heutzutage nicht mehr vor den Toren, sondern mitten unter uns. Sie haben sich einen Schafspelz umgeworfen und verarschen uns nach Strich und Faden. Draußen , d.h. außerhalb der normierten Realität, sind wir sicherer 😉

Wenn uns unser Wohlergehen und das Leben unserer Liebsten am Herzen liegt, dann laßt uns alle aus der Reihe tanzen. Trauen wir uns, anders zu denken, anders zu fühlen, anders zu handeln, ANDERS ZU SEIN – jeden Tag ein bißchen mehr und legen somit – ganz im Sinne des Wassermann-Zeitalters – den Grundstein für eine neue Realität.

Aber dieses „ANDERS SEIN“ erfordert immer wieder Mut .

Und deshalb tut uns allen ein wenig Löwe-Energie gut. Der Löwe ist das Gegenüber des Wassermannes. Der Löwe gleicht den Wassermann aus – der Wassermann den Löwen. So ist es mit allen Tierkreiszeichen. Jedes Zeichen hat ein Gegenüber und es geht einfach darum – was die jeweiligen Energien betrifft – in uns die Mitte zu finden.

Um beim Monats-Thema zu bleiben:
Um hier in die Mitte zu kommen, nehme ich mir bei zuviel Wassermann-Energie einfach ein bißchen Löwe-Energie dazu. Und schwupps fängt der Wassermann an, seine Genialität, sein Anderssein nicht mehr als Revoluzzer, als Nerd oder als Freak gegen den Rest der Welt zu zelebrieren, sondern mit mutigem Löwenherz für eine heilsame Veränderung in dieser Welt zu sorgen, die allen zugute kommt.

Na, da haben wir doch meine Hacker-Geschichte. Das ist Wassermann-Extrem vom Feinsten. „Ich bin ein Genie, kann mich überall reinhacken und beweise euch meine Genialität dadurch, daß ich Schutzwälle durchbreche und eure Websiten schrotte.“ Das ist Wassermann-Energie ohne Herz-Energie (Löwe) gelebt. Der „erlöste“ Hacker (mit integrierter Löwe-Energie) setzt seine Genialität ein, um Gutes zu tun, und nicht mehr, um zu sabotieren.

Ist es nicht immer wieder spannend, mit offenem Geist durch diese Welt zu gehen ? Und Synchronizitäten erkennen als das, was sie wirklich sind: Keine Zufälle, sondern Geschenke, die uns zufallen. Geschenke, die wir auspacken oder aber auch einfach liegen lassen könne.  Chacun à son goût …

… ich für meinen Teil liebe es, diese Geschenke auszupacken und mich inspirieren zu lassen.

Nehmt euch doch, wenn ihr Lust habt, einfach mal jeden Monat ein wenig Zeit und geht zurück in die entsprechende Rauhnachtenergie. Vielleicht habt ihr euch ja Notizen gemacht oder könnt euch an Begebenheiten erinnern ? Um was ging es bei eurem Wassermann-Monatsengel ?
Und dann schaut mal, was jetzt gerade in diesem Monat in eurem Leben so abgeht. Vielleicht gibt es ja das ein oder andere „Aha-Erlebnis“.

Ich hatte in der Wassermann-Rauhnacht einen Traum, in dem es um das „Sich-Frei-Entfalten“ ging (auch ein großes Wassermann-Thema) und das gleiche Thema tauchte vor ein paar Nächten wieder in einem Traum auf. Daraufhin habe ich „Es“ mir nun endlich richtig vorgeknöpft und konnte eine uralte Verstrickung mit einer kleinen Aufstellung lösen. Genial  🙂

Und hier das Fazit meiner Wassermann-Innenschau:

In unserem Anders-Sein finden wir uns SELBST

und es braucht immer mal wieder eine Portion Mut,
damit wir uns SELBST treu bleiben können
jederzeit und überall

Rita

TRAUT EUCH !

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Rita Maier

MÜSSEN oder WOLLEN – das ist hier die Frage

Der Steinbock liegt in den letzten Zügen. Der Wassermann setzt zum Sprung an und fragt uns:

„Mußt du noch oder willst du schon ?“

Der arme Steinbock MUSS …  und er muß immer !
Er muß essen, muß schlafen, muß spazierengehen, muß ins Kino gehen …
und klar – arbeiten – das muß er sowieso immer, und zwar je mehr, umso besser. Unser Wassermann sieht das zum Glück  ein klein wenig anders  😉

Heute möchte ich euch ein gewagtes Experiment vorschlagen :

Sensibilisiere dich einmal für das Wörtchen „MUSS“ und beobachte dann eine zeitlang dich selbst und auch dein Umfeld.

Ich wette, es geht dir bald wie mir :
Es ist erschreckend, wie oft dieses Wort auftaucht. Und vor allem in Situationen, wo wir absolut nicht MÜSSEN !

Es gibt Bereiche, da muß das MUSS sein, doch wir haben das „Müssen“ vielen Bereichen aufgezwungen , wo es eigentlich ums „Wollen“ geht:

  • immer wenn es Alternativen gibt

  • immer wenn wir eigentlich die Wahl haben

  • immer wenn es eigentlich in unserer Macht liegt, zu wählen

  • immer wenn es geht darum geht, eine bewußte Entscheidung zu treffen.

Wenn ich „muß“ sage, gebe ich mir selbst das Gefühl, keine Wahl zu haben.
Wenn ich „muß“ sage, obwohl ich eigentlich nicht muß, sondern kann, gebe ich mir das Gefühl, ein „armes“ Opfer zu sein.
Immer wenn ich muß sage, wo muß nicht sein muß, will ich unbewußt vielleicht auch ganz gerne ein bischen bemitleidet werden.

„Ach du Arme/r, was du nicht alles mußt“.

Wenn ich dagegen sage, „Ich will das jetzt tun“, anstatt „ich muß das jetzt tun“, wird mich bestimmt niemand bemitleiden.

Müssen ist nur dann angesagt, wenn es wirklich keine Alternative gibt. Doch in unserem Alltag verhalten wir uns sprachlich ganz anders.

Ich muß jetzt noch mein Zimmer aufräumen , dann ist das kein wirkliches MÜSSEN, denn ich habe ja die Wahl – ich kann jetzt aufräumen, ich kann später aufräumen oder ich kann gar nicht aufräumen.

Meint ihr nicht auch, es wird Zeit für einen achtsameren Umgang mit unserer Sprache ? Denn mittlerweile wissen wir doch, nicht nur unser Denken, sondern auch unser Sprechen formt unsere Realität ! Wollen wir Opfersein oder wollen wir Schöpfersein manifestieren ? Wir haben immer die Wahl !

Wenn du auf deine Sprache achtest und sie bewußt wählst , gibst du dir ein neues Gefühl, dir deine Realität zu erschaffen. Du bekommst ein anderes Gefühl deiner Selbst, deiner Möglichkeiten, deiner Freiheit und deiner Selbstbestimmung!

Hier ein kleines Beispiel – spüre mal hinein :

Ich muß jetzt aufstehen.
(Ooooh, ich Arme…)

Ich will jetzt aufstehen.
(Das fühlt sich schon viel besser an…)

Ich stehe jetzt auf !
(Das hat wirklich Kraft!)

Eine interessante Entdeckung, die ich immer mal wieder, im Zuge dieser Selbstbeobachtung, mache :
Bei manchen Menschen habe ich das Gefühl, wenn ich mich mit ihnen unterhalte, muß ich „müssen“ sagen, um irgendwelche Erwartungen zu erfüllen bzw. damit sie ein „gutes Bild“ von mir bekommen.
Das sind dann meist Menschen, die immer sehr viel „müssen“ und das auch immer sehr stark betonen, damit die ganze Welt erfährt, wie busy sie sind.

Unsere Leistungsgesellschaft schwelgt im „müssen“. Wir alle schwelgen im „müssen“. Je mehr wir „müssen“, umso wichtiger fühlen wir uns. Wer viel „muß“ ist leistungsstark ! Der bringt was ! Der erfüllt Anforderungen ! Der ist wertvoll für die Gesellschaft !
Ich „muß“ ganz viel – und habe nie Zeit !
Das perfekte Statement für ein hohes Ansehen in dieser Gesellschaft !
Dagegen fällt jemand, der „will“ und dazu noch sagt, „Ich habe alle Zeit der Welt“, durchs Raster und wird schnell zu einem „Nichtsnutz“.

Ein anderer Aspekt des „Müssens“ ist auch noch, daß ich damit aus „Mücken“ „Elefanten“ machen und mich dadurch wunderbar „aufblähen“ kann. Dadurch mache ich mein Tun wichtiger, als es eigentlich ist, und verschaffe mir Wertschätzung.

Unsere Leistungsgesellschaft liebt Macher, die ganz viel machen müssen. Unser ganzes System basiert auf Machern, die machen müssen. Aber durch dieses „Müssen“ halten wir auch unbewußt eine Gesellschaftsstruktur aufrecht, die aus lauter „Opfern“ besteht.

Stell dir mal vor, wir alle würden anfangen zu „wollen“, anstatt zu „müssen“. Wir würden das Opferbewußtsein nicht länger nähren durch diese automatisierte Wortwahl. Wir würden uns Tag für Tag freier fühlen. Unsere Willenskraft stärken. Und könnten dazu noch viel selbstgemachten Streß vermeiden.

Aber etwas ganz Entscheidendes wird viele von uns davon abhalten, es letztendlich dann tatsächlich zu tun :

Die Angst in die Verantwortung zu gehen !

Wenn ich sage, „ich muß“, dann induziere ich damit, daß es etwas im Außen gibt, das will, das ich das mache !
Wenn ich aber sage, „ich will“, dann trage ich die Verantwortung für das, was ich will und die Konsequenzen davon.
Wieviel leichter ist es doch zu sagen, „Der oder dies ist schuld, an was auch immer“, als in die volle Eigenverantwortung zu gehen.

Viele hocken bloß rum und warten auf bessere Zeiten. Sie warten darauf, daß sich endlich im Außen etwas ändert. Aber die Veränderung passiert nicht einfach im Außen, die Veränderung kommt von innen. WIR sind die Veränderung.
Jede*r einzelne von uns hat es in seiner Macht, sein Leben zu verändern und dadurch unser aller Leben zu verändern. Wir brauchen uns nicht länger als Opfer der Umstände zu fühlen und uns sprachlich  durch „Müssen“ damit identifizieren.

Durch unsere Sprache bringen wir zum Ausdruck, wer und was wir sind und sein wollen.

Nutzen wir die bevorstehende Wassermann-Energie doch einfach einmal, um uns neu auszuprobieren, und uns mit bewußtem Sprechen neu zu „erfinden“.

Muß ich („Arme“) jetzt ins Bett oder will ich („Glückliche“) jetzt ins Bett ?

Tschja, das ist die Frage  😉

  JAAAA . . . ICH  WILL !!!

Buenas noches

Rita

Und weil gerade da draußen alles so furchtbar grau  ist, gibt’s noch ein kleines fröhliches buntes Liedchen  :

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Finale am Canale . . .

It’s never too late for a good year !

Na, habt ihr mittlerweile eure Visionszettelchen auch schon gut „verarbeitet“ ?

Ich habe nun gestern endlich Zeit und gutes Wetter dafür gefunden und mich  mit Helmut auf eine kleine Expedition ins Falkenseer Umland gemacht.

Auf der Suche nach einem fließenden Gewässer (Wasser haben wir reichlich vor der Tür – aber alles steht) sind wir schließlich an einem Kanal gelandet, der irgendwann in die Havel mündet, und dort haben wir dann die Asche der verbrannten Visionszettel den Mächten des Wassers übergeben.

Beim finalen Einäschern konnte ich wieder einmal mit Erstaunen feststellen, daß die Zettel mit den Qualitäten, die mir wichtig sind und die ich bislang oftmals bei mir vermißt habe, am schwierigsten verbrannt sind. Von daher ist es für mich nun gut zu wissen, daß es noch eine elementare Instanz nach dem Feuer gibt, die sich meiner heißersehnten Qualitäten annimmt – nämlich das Wasserelement.

Doch jetzt ist es vollbracht ! Nun geht es nur noch um Hingabe !

…und was die Magie dann – trotz aller Hingabe – noch nicht für uns vollbringen will, das bearbeiten wir dann – voller Lust und Freude – im Laufe des Jahres   😉

Und für alle, die die magische Zeit der Rauhnächte (mal wieder) verpaßt haben, oder erst zu spät davon erfahren haben, hier noch ein Vorschlag :

Nehmt euch doch einfach am Anfang jeden Monats ein wenig Zeit und taucht ein in den entsprechenden Tag der Rauhnächte mit der Energie des jeweiligen Monats.

Setzt euch mit der jeweiligen Thematik auf allen Ebenen auseinander.

Macht ein Feuerritual mit den unerlösten Qualitäten und laßt bewußt all die Rollen los, die ihr nicht mehr weiterspielen wollt.

Schreibt die Qualitäten, die ihr in euer Leben einladen wollt auf einen Zettel und legt ihn auf euren Nachttisch. Jeden Abend vor dem Einschlafen und jeden Morgen beim Aufwachen werft ihr einen Blick darauf und schenkt ihm eure Aufmerksamkeit .

Und wenn ihr dann auch noch eine Prise Magie hinzufügen wollt, verbrennt den Zettel beim nächsten Vollmond . . . 

 . . . und gebt die Asche in den Wind oder in den nächsten Bach. 

Und zieht euch auch jeden Monat eine Engelkarte.

Glaubt mir – die Thematik des Engels wird in irgendeiner Weise im jeweiligen Monat auftauchen   😉

LIFE IS A GAME JUST PLAY IT & HAVE FUN !

. . . und laßt euch den Spaß vom „steinböckigen“ Ernst in diesem Monat nur nicht vermiesen !!!

Rita

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Rita Maier

12. Tag der Rauhnächte: Montag, 1.1.18

WILLKOMMEN IM NEUEN JAHR

Heute sind wir nun am letzten Tag der Rauhnächte angekommen – und am 1. Tag des Neuen Jahres.

Die Zeitqualität des heutigen Tages steht für den Dezember und die SCHÜTZE – Energie

Das Thema des Schützen lautet:

SINNHAFTIGKEIT
„ICH  WILL  WACHSEN!“

Ätherische Öle:

Myrrhe, Ingwer, Grapefruit, Jasmin, Vetiver

Musik :

Händel : Feuerwerksmusik – Wassermusik

Elgar : Cellokonzert, Op.85

George Harrison : My sweet lord

 

Bachblüten:

Beschreibungen der Blüten-Qualitäten auf www.bach-blueten-fotos.com

Falls ihr Bachblütenfotos zuhause habt, könnt ihr, ca. 15 Minuten lang, ein Glas Wasser auf das Foto stellen und dann über den Tag verteilt, das mit der Blüte energetisierte Wasser trinken.

Um welchen Aspekt meines Seins geht es heute, wenn ich mich ganz in die SCHÜTZE – Energie begebe ?


Zuerst gibt’s mal wieder unerlöste Qualitäten:

Arroganz, Grössenwahn, übers Ziel hinausschießen, Unbesonnenheit, Übertreibung, Überheblichkeit, Ignoranz, Angeberei, Blenden und Glänzen, Wichtigtuer, der manipulative Guru, Sonderstellungen fordern, Besonderheitsgefühl, will etwas Besseres sein, mit zweierlei Mass messen, Rechthaberei, den Moralprediger spielen, schnelle Verallgemeinerungen, Hochstapelei, Sprunghaftigkeit, unruhiges Getriebensein, Glücksspielerei, sehr hohe Ansprüche, zügelloses Temperament, Jähzorn, hohe Erwartungen und schnell enttäuscht, unersättlich, Sinnlosigkeit, Missionseifer

Und hier dann erlöste Qualitäten:

Streben nach Erkenntnis, innere Fülle, Sinnsuche, Glaube, Weisheit und geistige Lehre, Einsicht, Idealismus, Positivismus, Vertrauen, Optimismus, Würde, Edelmut, Beschützer, „Robin Hood“, Heldentum, Gerechtigkeitssinn, Lebensfreude, Glück und Erfolg, Offenherzigkeit, Ehrlichkeit, Grosszügigkeit, Güte, Toleranz, Freiheitsliebe, Weitsicht, Horizonterweiterung, Bewusstsein, Begegnung von Völkern und Kulturen schaffen, Begeisterungsfähigkeit, Sportlichkeit, Wagemut, Heiterkeit, Visionär, Reisefreude


Während du dich heute nun ein letztes Mal  beduften und beschallen lässt, lass dir noch einmal jeden Begriff auf der Zunge zergehen. Schmecke ihn ausgiebig und beobachte, wie dein Körper , dein Gefühl, dein Verstand reagieren.

Nimm dir genügend Zeit für jeden einzelnen Begriff …

Alle Begriffe, die sich innerlich nicht gut anfühlen, die dir ein ungutes Gefühl machen, wo du Widerstand, Wut, Angst oder Traurigkeit spürst, schreibe dir nun wieder auf einen kleinen Zettel.

Willst du eine Energie loslassen, lege den Zettel in deine Feuerschale.

Sehnst du dich danach eine Energie in dir zu entwickeln, lege diesen Zettel in deine Visionsbox  (hoffe, sie hat noch ein paar Kapazitäten...)

Was immer in Bewegung kommt durch diese kleine innere Bewusstseinsarbeit, lass es zu. Mach dir Notizen, wenn es etwas gibt, was dich sehr stark bewegt hat und um das du dich kümmern willst in diesem Jahr.

Dann nimm dir deine kleine Feuerschale, gehe ans offene Fenster, auf den Balkon oder in den Garten und bitte die Mächte des Feuers, alle Eigenschaften und Rollen, die du loslassen willst, jetzt wieder in den Flammen zu transformieren.

Pass auf, dass wirklich alles zu Asche wird, nichts zurückbleibt und danke den Feuerkräften für ihre Hilfe.

Und widme den Zetteln, die nicht auf Anhieb verbrennen wollen, nochmals verstärkt deine Aufmerksamkeit. Wie schon gesagt – es lohnt sich !

Deine Visionsbox stelle nun noch einmal über Nacht nach draussen, damit die „Guten Geister“ sich auch aller „Schütze-Qualitäten“ annehmen können.

It’s the time for magic . Immer noch . Lasse einfach geschehen .


Und morgen, im Laufe des Tages, könnt ihr euch dann um eure Visionen kümmern. U
nd was immer ihr tut, tut es mit viel Lust und viel Freude. Je mehr Lust im Spiel ist, umso größer das Verwirklichungspotential (ihr erinnert euch an die Skorpion-Energie gestern?). Wenn es euch also morgen nicht so danach ist, dann laßt die Box lieber noch ein paar Tage stehen, bis ihr wirklich „voll dabei“ seid. 

Also, meine Inspiration, die ich natürlich wieder gerne mit euch teilen will, sieht gerade folgendermaßen aus: 

Ich werde mir – freudig ! – einen Feuerplatz draußen suchen und dann jeden meiner Zettel nochmals – lustvoll (!) – lesen und  dann  zusammenknüllen. Zettel für Zettel landet nun auf der Feuerstelle. Und sobald alle beieinander sind, werde ich ein Freudenfeuer anzünden,  3 x drumherumtanzen  😉  und mir dabei vorstellen, die ganze Energie sammelt sich in einem Feuerpfeil. Und mit einem imaginativen Bogen schieße ich diesen Pfeil dann auf meiner Zeitlinie in die Zukunft und jeweils zum passenden Zeitpunkt rieselt eine meiner verwirklichten Wunsch-Qualitäten auf mich hinab. Und ich nehme sie freudig in Empfang, in etwa so wie das „Sterntaler-Mädchen“ das tut.
Und wenn dann alle Asche erkaltet ist, tüte ich sie ein und fahre an ein fließenden Gewässer und streue sie dort hinein, damit die Mächte des Wassers auch noch ein wenig mithelfen können . . .  (Ihr merkt – ich bin grade schon voll  im „Inspirierten-Schütze-Modus“  ;- )

Aber spürt doch mal in euch, was eure eigene Inspiration ist ?  Auch wenn sie ein bischen verrückt ist, gönnt sie euch! Die SCHÜTZE-Energie wird euch inspirieren, dafür ist sie da, vertraut darauf und setzt es um. Egal was euer Verstand davon hält. Magie ist nicht rational. Magie ist Wunder-voll. Und je mehr Zeit und Hingabe ihr nun eurer Visionserfüllung schenkt, umso größer die Erfüllungsenergie.

Und nun noch ein wenig „Theorie“ ………..

Die Körperentsprechung des SCHÜTZE-Prinzips ist die HÜFTE.

In der Hüfte liegt die Möglichkeit und der Auftrag, sich zu erheben, sich aufzurichten. Die helle Seite ist der „aufrechte Mensch“, die Schattenseite ist die „Überheblichkeit“. 

Hüftprobleme können entstehen, wenn die instinktive Weisheit, die aus den Tiefen des „Unterleibs“ kommt, nicht genauso geachtet wird, wie die höhere Seite unseres Wesens. Wir beten im allgemeinen gerne nur die lichte, höhere Seite des Göttlichen an, während wir die dunkle, niedere Seite, die animalische Seite verachten.


Kein Zeichen tritt mit einem so hohen Anspruch auf Vollkommenheit an, keines fühlt sich dem Höheren Selbst, dem „göttlichen“ Wesen in uns, so sehr verpflichtet wie der Schütze. Es ist der tiefere Auftrag des Schützen, sich seiner spirituellen Natur bewusst zu werden und sich auf seine innere Führung zu beziehen, auf das, was man als das Höhere Selbst oder die SEELE bezeichnet. 
Fehlt die spirituelle Basis, dann zeigt sich dieser grandiose Anspruch gerne in Äußerlichkeiten: das dickste Auto, das prachtvollste Haus, die teuersten Kleider…

 

……..und dann geht es noch ein letztes Mal  zu „greuthof“ . . . und mit einem fröhlichen hip hip hurra ziehen wir jetzt unseren Dezember-Engel www.greuthof.de/engel_ziehen.php


Ich wünsche euch allen einen besinnlichen Neujahrstag
und einen sinnerfüllten Dezember 2018

und  danke euch allen von ganzem Herzen, daß ihr mir die Freude gemacht habt, euch an meinem Blog zu erfreuen und ich euch und ihr mich auf dieser  Reise durch die 12 Rauhnächte begleitet habt.

Wer Lust hat, seine Erfahrungen dieser magischen Tage mit allen zu teilen, schicke mir einfach eine Email (rita@ledragonfly.blog) und sobald ich die notwendigen technischen Vorraussetzungen aktiviert habe, kann ich diese dann im Blog veröffentlichen.

AUF EIN WUNDER-VOLLES 2018 !

Rita 

(die sich  nun erst einmal ein paar Computer-freie Tage gönnt  :-)

MÖGEN  ALL EURE  WÜNSCHE
IN  ERFÜLLUNG GEHEN !

 

 

PS :  und ein letztes mal noch räuchern und träumen . . . 

Und falls ihr nicht so gerne räuchert oder Räucherstäbchen verbrennen wollt, dann könnt ihr auch prima Orchideen-Sprays benutzen : https://www.healingorchids.de  

Quellen: 
R. Stiehle : Das Rätsel der Rauhnächte
W. Jobst : Mit Musik Körper, Geist und Seele heilen
C. Riemann : Der tiefe Brunnen
W. Henkes : Astro-Skripte
A. Cortesi : Astro-Schnupperkurs
A.Peppler : Bedeutung der Symptome und Krankheiten

Fotos:
www.bach-blueten-fotos.com (mit Beschreibung der Blüten)
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PSPS: Und da der Schütze einfach nicht genug kriegen kann, gibt es zum krönenden Abschluß noch ein kleines Tänzchen :

11. Tag der Rauhnächte: Sonntag 31.12.17

Wir nähern uns dem Ende der Rauhnächte. Heute heißt es für uns alle noch mal, so richtig tief abzutauchen. Den Skorpion können wir am besten erfahren, wenn wir uns mit „Haut und Haaren“ auf ihn einlassen. Halbe Sachen gibt es hier nicht. Das ist nicht immer angenehm – aber immer spannend!

Die Zeitqualität des heutigen Tages steht für den NOVEMBER und die SKORPION – Energie. 

Das Thema des Skorpions lautet: 

INTENSITÄT  

„ICH WILL DEN DINGEN

AUF DEN GRUND GEHEN“

Ätherische Öle:

Patchouli, Jasmin, Ylang-Ylang, Immortelle 

Musik :

Beethoven : 5.Symphonie

Willibald Gluck :  Orfeo ed Eurydice

Einstürzende Neubauten : Sehnsucht

 Jeff Buckley : Hallelujah

Bachblüten:

Beschreibungen der Blüten-Qualitäten auf www.bach-blueten-fotos.com

Falls ihr Bachblütenfotos zuhause habt, könnt ihr, ca. 15 Minuten lang, ein Glas Wasser auf das Foto stellen und dann über den Tag verteilt, das mit der Blüte energetisierte Wasser trinken.

Um welchen Aspekt meines Seins geht es heute, wenn ich mich ganz in die SKORPION – Energie begebe ?


Zuerst gibt’s mal wieder unerlöste Qualitäten:

Misstrauen, Verschlossenheit, Eifersucht, Suchtverhalten, Leistungszwänge, Triebhaftigkeit, Sexbesessenheit, Sadismus, Masochismus, Machtbesessenheit, Leiden schaffen und Leid suchen, im Leid suhlen, Exzesse, Besessenheit, Fanatismus, Unruhe stiften, Kritik und Zynismus aus Prinzip, Verbohrtsein, Fixationen, Hass, Hassliebe, Selbstzerstörungstrieb, Märtyrertum, Handeln ohne Rücksicht auf Verluste, Machthunger, Heimtücke, Verschlagenheit, Rachegelüste, Brutalität, Verletzen und Zerstören, schwarze Magie, Abhängigkeiten und Hörigkeiten, faule Kompromisse, Opferhaltung, Manipulation, Gewalt und Missbrauch, Angst- und Panikattacken

Und hier dann erlöste Qualitäten:

Charisma, Heiler, Therapeut, Schamane, Hexe, weise Frau, Intensität, Mut und Kompromisslosigkeit, Wahrheitssucher, psychologischer „Tiefseetaucher“, weis(s)e Magie, Wandlung, Transformation, Leidenschaft, enorme Leistungsfähigkeit, konsequent, unbeirrbar, Verbindlichkeit, Verlässlichkeit, Eindringlichkeit, Gefühlsreichtum, Erotik und Sexualität, Durchdringen und Verschmelzen, Scharfsinn, Gespür, Exstase, Stirb und Werde-Prozesse, Regenerationsfähigkeit, die Dinge beim Namen nennen, Grenzfragen stellen, Tabus infragestellen, Evolution, in Grenzbereichen zuhause sein, vor denen viele Angst haben, Sterbebegleitung, Geburtshelfer

Während du dich heute skorpion-mässig beduften und beschallen lässt, lass dir wieder jeden Begriff auf der Zunge zergehen. Schmecke ihn ausgiebig und beobachte, wie dein Körper, dein Gefühl (hier ist der Skorpion voll in seinem Element – das sollte heute richtig gut gehen), dein Verstand reagieren.

Nimm dir genügend Zeit für jeden einzelnen Begriff …

Alle Begriffe, die sich innerlich nicht gut anfühlen, die dir ein ungutes Gefühl machen, wo du Widerstand, Wut, Angst oder Traurigkeit spürst, schreibe dir nun jeweils auf einen kleinen Zettel.

Willst du eine Energie loslassen, lege den Zettel in deine Feuerschale.

Sehnst du dich danach eine Energie in dir zu entwickeln, lege diesen Zettel in deine Visionsbox.

Was immer in Bewegung kommt durch diese kleine innere Bewusstseinsarbeit, lass es zu. Mach dir Notizen, wenn es etwas gibt, was dich sehr stark bewegt hat und um das du dich kümmern willst im Neuen Jahr.

Dann nimm dir deine kleine Feuerschale, gehe ans offene Fenster, auf den Balkon oder in den Garten und bitte die Mächte des Feuers, alle Eigenschaften und Rollen, die du loslassen willst, jetzt in den Flammen zu transformieren.

Pass auf, dass wirklich alles zu Asche wird, nichts zurückbleibt und danke den Feuerkräften für ihre Hilfe. Wahrscheinlich hast du es auch schon bemerkt, daß ab und zu ein Zettelchen standhaft das Verbrennen verweigert. Es lohnt sich, das, was auf diesem Zettel steht, genauer unter die Lupe zu nehmen!

Deine Visionsbox stelle über Nacht wieder nach draussen, damit die „Guten Geister“ sich ihrer annehmen können. (Na, paßt noch was rein in eure Box oder mußtet ihr schon umsteigen auf ein größeres Gefäß  ;-)

It’s the time for magic . Lasse einfach geschehen . . .

(Alle Zettel bleiben in der Visionsbox bis zum letzten Tag der Rauhnächte und kommen so immer wieder, jede Nacht, in den Genuß der Magie. Wie es damit weitergeht, das erfahrt ihr morgen)

Die Körperentsprechung des SKORPIONS ist das Becken, der Unterleib, die „Unterwelt des Körpers“.

Hier ist unsere Urvitalität, unsere Lebensfreude, unsere Lust und Lebendigkeit, unsere Sexualität zuhause .

Hier ist der Sitz unseres Selbst. Das 2. Chakra, auch Sakral-Chakra genannt – also das heilige Chakra – hat seinen Sitz zwischen Nabel und Schambein und heisst auf Sanskrit svadhisthanaSitz des Selbst. Ein gesundes zweites Chakra verwandelt Sex in Liebe und Romantik in Intimität.


Ich möchte jetzt einen außergewöhnlichen Text mit euch teilen, den ich vor einigen Jahren  entdeckt habe. (Leider weiß ich Verfasser oder Verfasserin nicht, und konnte ihn oder sie auch nicht ausfindig machen.)

DIE LUST

Die Lust ist die stärkste schöpferische Energieform für uns Menschen. Sie zu aktivieren, bedeutet eine enorme Verbesserung unserer schöpferischen Fähigkeiten. Der Ursprung der Lust entstammt der sexuellen Energie. Diese Energie ist der Urgrund deines Seins. Sie ist die Urkraft, deretwegen du auf die Erde gekommen bist. Sie ist das Fundament für alle Energieformen, die dich ausmachen. Die Lust zu unterdrücken bedeutet, dich selbst zu unterdrücken. Durch die permanente Unterdrückung der Lust hat die Menschheit nur einen Bruchteil der schöpferischen Fähigkeiten ausgebildet, die uns eigentlich zur Verfügung stehen würden. Diese Fähigkeiten zu aktivieren ist nicht schwierig.

Die Lust ist ein sehr starkes Instrument, wenn du deine Wahrnehmung bewusst auf ein gewünschtes Ereignis lenken willst. Sie bildet das Gegenstück zur Angst. Auch die Angst fokussiert deine Wahrnehmung sehr stark auf ein Ereignis – jedoch auf ein Unerwünschtes. Die Lust kann das Gleiche vollbringen. Nur richtet sich deine Wahrnehmung durch die Lust auf das Schöne im Leben. Deine Fähigkeiten zu verstärken, Lust zu leben, führt dazu, dass du dein Leben immer mehr dem Schönen zuwendest.

Deine Wahrnehmung richtet sich immer nach den stärkeren Antriebsimpulsen. Ist die Lust stärker als die Angst, wird sie dafür sorgen, dass nur noch die positiven Dinge in dein Leben treten.

Du kannst dein gesamtes schöpferisches Potential nur dann entfalten, wenn du nicht danach strebst, sondern es aus purer Lust am Vergnügen tust. Wenn es so ist, dass du eine Aufgabe erfüllen sollst, dann steht dir dein Leistungsstreben mit Sicherheit im Weg.


Wenn man das liest, dann wird schnell klar, warum die männer-dominierten Religionen dieser Welt den Unterleib und die Lust seit Jahrhunderten verteufeln. Hier sitzt die „wahre Magie des Lebens“. Hier sitzt unsere Schöpferkraft, unser wahres Potential. Hier ist der Sitz des GÖTTLICH WEIBLICHEN (die heilige Panther-Kraft nach schamanischem Weltbild).

Wenn wir davon abgeschnitten sind, ist es ein Leichtes uns an einen „Gott“ im Außen anzubinden und uns so gefügig zu machen.

Erobern wir uns unseren Unterleib zurück! Holen wir all die unterdrückte (Lebens-)Lust aus dem Kellerverlies heraus! 

Ich will euch nun einladen, eine wahrhaft intensive Erfahrung zu machen. Aber das wird nur funktionieren, wenn ihr euch so richtig tief, mit „Haut und Haar“ darauf einlasst. Mit „halbem Ohr“ wird’s  eher nix.

Hört hin mit allen Sinnen . . . schaut zu mit allen Sinnen . . . taucht ein in die Musik . . . taucht ein in die Bilder . . . spürt die „vibrations“ auf der Bühne . . . lasst die Klänge tief in euer Becken fliessen . . . spürt wie die Spannung steigt und steigt . . . haltet durch bis zum Höhepunkt . . . und geniesst dann die erlösende Entspannung :

„Ein JUCHITZER der mehr ist als Musik! Ein Juchitzer, der in der Seele umruehrt. Der nachdenken läßt … der unheimlich viel bewegt. Eine grossartige Komposition! Eine sagenhaft grossartige Interpretation! Ein kleines Meisterwerk auf allen Ebenen!“ (Kommentar dazu auf youtube)

Und wenn ihr mehr wollt, dann geht TANGO tanzen. Das ist der Tanz des Skorpions.  Hier könnt ihr höchste Intensität, Leidenschaft und absolute Kontrolle erfahren.

Und mal sehen, was heute der November-Engel noch so zu bieten hat: www.greuthof.de/engel_ziehen.php


Ich wünsche euch allen einen lustvollen letzten Tag des Jahres, einen „Guten Rutsch“ ins NEUE (ob mit oder ohne Tango) 
und einen kreativ-schöpferischen November 2018

Rita

ALLES  ODER  NICHTS 

 

PS :  Räuchern und – heute mal – lustvolles Träumen nicht vergessen

Und falls ihr nicht so gerne räuchert oder Räucherstäbchen verbrennen wollt, dann könnt ihr auch Orchideen-Sprays benutzen : https://www.healingorchids.de  

PSPS : Übrigens fordern „Skorpion“-betonte Kinder oft den Schatten des Umfelds heraus – ein Problem für „heilige“ Eltern.

Quellen:
R. Stiehle : Das Rätsel der Rauhnächte
W. Jobst : Mit Musik Körper, Geist und Seele heilen
C. Riemann : Der tiefe Brunnen
W. Henkes : Astro-Skripte
A. Cortesi : Astro-Schnupperkurs
A.Peppler : Bedeutung der Symptome und Krankheiten

Fotos:
www.bach-blueten-fotos.com (mit Beschreibung der Blüten)
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10. Tag der Rauhnächte: Samstag 30.12.17

Die Zeitqualität des heutigen Tages steht für den OKTOBER und die WAAGE – Energie

Das Thema der Waage lautet:
HARMONIE     –      „ICH  GLEICHE  AUS!“

Ätherische Öle:
Geranium, Rose, Magnolie, Neroli, Veilchen

Musik:
Frederic Chopin : Nocturnes

Joshua Bell : Voice of the Violin

Nick Cave & the Bad Seeds :  I need you

Bachblüten:

Beschreibungen der Blüten-Qualitäten auf www.bach-blueten-fotos.com

Falls ihr Bachblütenfotos zuhause habt, könnt ihr, ca. 15 Minuten lang, ein Glas Wasser auf das Foto stellen und dann über den Tag verteilt, das mit der Blüte energetisierte Wasser trinken.

Um welchen Aspekt meines Seins geht es heute, wenn ich mich ganz in die WAAGE – Energie begebe ?


Zuerst gibt’s mal wieder unerlöste Qualitäten:

Ja-Sager, Nichtstuer, eitler Geck, Selbstverleugnung, Abhängigkeit,  Heuchler, Charmeur, eitel, selbstsüchtig wie ein Pfau, Unentschiedenheit, Scheinharmonie, Kopf in den Sand stecken, Konfliktscheu, Bequemlichkeit, Oberflächlichkeit, Jein-sagen, Konfrontationsschwäche, Schmeicheleien, Passivität, immer nett sein müssen, Flatterhaftigkeit, Ruhelosigkeit, Nachgiebigkeit, Verzärtelung, Mantel nach dem Wind hängen …

Und hier dann erlöste Qualitäten:

Schönheitsinn, Harmoniestreben, Ausgleich, Diplomatie, Liebenswürdigkeit, Kompromissbereitschaft, guter Geschmack, Anpassungsfähig, Charme, Ästhet, Suche nach Begegnung und geistigem Austausch, Kultiviertheit, Eleganz, Takt, Leichtigkeit, Freundlichkeit, Ausgewogenheit, Kunstsinn, Partnerschaft und Beziehung, Feingefühl, Gerechtigkeitssinn, Objektivität, Verbinden von Gegensätzen, Toleranz, die goldene Mitte finden, Offenheit, Toleranz und Klugheit, Achtsamkeit, heitere Gelassenheit

 

Während du dich nun waage-betont beduften und beschallen lässt, lass dir wieder jeden Begriff auf der Zunge zergehen. Schmecke ihn ausgiebig und beobachte, wie dein Körper, dein Gefühl, dein Verstand reagieren.

Nimm dir genügend Zeit für jeden einzelnen Begriff …

Alle Begriffe, die sich innerlich nicht gut anfühlen, die dir ein ungutes Gefühl machen, wo du Widerstand, Wut, Angst oder Traurigkeit spürst, schreibe dir nun jeweils auf einen kleinen Zettel.

Willst du eine Energie loslassen, lege den Zettel in deine Feuerschale.

Sehnst du dich danach eine Energie in dir zu entwickeln, lege diesen Zettel in deine Visionsbox.

Was immer in Bewegung kommt durch diese kleine innere Bewusstseinsarbeit, lass es zu. Mach dir Notizen, wenn es etwas gibt, was dich sehr stark bewegt hat und um das du dich kümmern willst im Neuen Jahr.

Dann nimm dir deine kleine Feuerschale, gehe ans offene Fenster, auf den Balkon oder in den Garten und bitte die Mächte des Feuers, alle Eigenschaften und Rollen, die du loslassen willst, jetzt in den Flammen zu transformieren.

Pass auf, dass wirklich alles zu Asche wird, nichts zurückbleibt und danke den Feuerkräften für ihre Hilfe.

Deine Visionsbox stelle über Nacht wieder nach draussen, damit die „Guten Geister“ sich ihrer annehmen können.

It’s the time for magic . Lasse einfach geschehen .

(Alle Zettel bleiben in der Visionsbox bis zum letzten Tag der Rauhnächte und kommen so immer wieder, jede Nacht, in den Genuß der Magie. Was am 12. Tag damit geschieht hat die „Schütze-Energie“ mir noch nicht verraten. Lassen wir uns überraschen . . . )

 

Die Körperentsprechung des Waage-Prinzips sind die NIEREN und die HAUT.

Hier geht es geht um die Aufgabe, zu reinigen, zu entgiften, zu verschönern und zu berühren. Hautprobleme können evtl. damit zusammenhängen, dass die ganz frühen Kontakte in der Kindheit, die  über die Haut gehen, nicht dem entsprochen haben, was du gebraucht hättest.

Die Nieren symbolisieren Partnerschaften, aber auch Freundschaften und Mutter-Kind-Beziehungen etc. Unharmonische Beziehungen können schnell auf die Nieren schlagen.

Heute ist der Tag der Schönheit und der Tag der schönen Künste. Gehe zum Friseur, zur Kosmetikerin oder mach dir selbst eine schöne Gesichtspackung (tut übrigens auch Männerhaut gut). Lackiere dir die Fingernägel oder die Fußnägel, style dir die Haare etc. – was immer dir auch dazu einfällt . . .

Ziehe dir was Schönes an, „putz dich heraus“ und geh raus und zeig dich in deiner ganzen Pracht.

Wenn das nicht so dein Ding ist, dann gehe in eine Kunstausstellung, ins Museum, in ein Konzert oder mache es dir Zuhause gemütlich und schau dir einen schönen Bildband an. Tauche ab in die Bilder und geniesse die Farben und Formen mit allen Sinnen.

Und wenn auch das dich heute nicht reizen kann, dann gestalte dir spontan einen Raum in deinem Zuhause neu. Auch wenn es erst einmal nur in deinem Kopf passiert.

Lasse dich von deiner kreativen Phantasie inspirieren . . .

Und vergiß deinen Oktober-Engel nicht, der wartet hier auf dich: www.greuthof.de/engel_ziehen.php


Ich wünsche euch einen kreativen 10. Lostag und einen harmonischen 
OKTOBER 2018

Rita

Alle Begegnungen im Leben sind Spiegel,
sei bereit in diesen Spiegel zu schauen.

 TAT TWAM ASI  –  DAS  BIST DU 


PS :  Wie immer räuchern und träumen nicht vergessen

Und falls ihr nicht so gerne räuchert oder Räucherstäbchen verbrennen wollt, dann könnt ihr auch Orchideen-Sprays benutzen : https://www.healingorchids.de  

 

Quellen:
R. Stiehle : Das Rätsel der Rauhnächte
W. Jobst : Mit Musik Körper, Geist und Seele heilen
C. Riemann : Der tiefe Brunnen
W. Henkes : Astro-Skripte
A. Cortesi : Astro-Schnupperkurs
A.Peppler : Bedeutung der Symptome und Krankheiten

Fotos:
www.bach-blueten-fotos.com (mit Beschreibung der Blüten)
www.unsplash.com
www.pixabay.com

9. Tag der Rauhnächte: Freitag, 29.12.17

Die Zeitqualität des heutigen Tages steht für den SEPTEMBER und die JUNGFRAU – Energie

Das Thema der Jungfrau lautet:
ICH ANALYSIERE !“

Ätherische Öle:
Lavendel, Myrte, Minze, Jasmin, Olibanum

Musik:
Brahms : Ungarische Tänze

Dutch Swing College Band : Hello Dolly

Dexter Gordon : Tangerine

Beatles : Lady Madonna

Bachblüten:

Beschreibungen der Blüten-Qualitäten auf www.bach-blueten-fotos.com

Falls ihr Bachblütenfotos zuhause habt, könnt ihr, ca. 15 Minuten lang, ein Glas Wasser auf das Foto stellen und dann über den Tag verteilt, das mit der Blüte energetisierte Wasser trinken.

Um welchen Aspekt meines Seins geht es heute, wenn ich ganz in die JUNGFRAU-Energie eintauche ?


Hier haben wir zuerst wieder ein paar unerlöste Qualitäten:

Pedanterie, Nörgelei, Kleinkrämerei, Prinzipienreiter, Grübelei, Ordnungswahn, kleinlich, kleinkariert, Kontrollzwänge, Über-Perfektionismus, obervernünftig, Misstrauen, Berechnung, Skepsis, Versachlichung und kalte Nüchternheit, Kontaktarmut, Selbstzweifel, Pessimismus, Gehemmtsein, Angst vor Chaos und unkontrollierbaren Situationen, sich im Detail verlieren, Phobien, Haarspalterei, Sparfimmel, Putzfimmel, Arbeitssucht, Reinheitswahn, Intoleranz, Ängste, übervorsichtig, spiessig, pingelig, engstirnisch, Hypochonder, Leistungsdruck . . . 

Und hier erlöste Qualitäten:

Sorgfalt, Pflichtbewusstsein, Ökonomie, Rationalität, Vorsorge und Planung, gesunde Vernunft, Detailliebe, Unterscheidungsvermögen, gesunder Perfektionismus, gesundes Pflichtbewußtsein, konstruktive Kritik, Praxisbezogenheit, Fleiss, Selbstdisziplin, Systematik, Ordnungsliebe, Rituale, Hingabe, Helfen und Heilen, soziales Engagement, einer Sache dienen können, Fleiss, Feinheit und Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Exaktheit, abwägen, Geschick, kluge Voraussicht, Unterscheidungsfähigkeit. . . 


Während du nun jungfräulich beduftet und beschallt wirst, lass dir jeden Begriff auf der Zunge zergehen. Schmecke ihn ausgiebig und beobachte, wie dein Körper , dein Gefühl, dein Verstand reagieren.

Nimm dir genügend Zeit für jeden einzelnen Begriff .

(Und wie ich die Jungfrau kenne, wird sie das heute wohl sehr genau und akribisch tun, zumindest was den Körper und den Verstand betrifft  ;-)

Alle Begriffe, die sich innerlich nicht so gut anfühlen, die dir ein ungutes Gefühl machen, wo du Widerstand, Wut, Angst oder Traurigkeit spürst, schreibe dir nun jeweils auf einen kleinen Zettel. Willst du eine Energie loslassen, lege den Zettel in deine Feuerschale.

Sehnst du dich danach eine Energie in dir zu entwickeln, lege diesen Zettel in deine Visionsbox.

Was immer in Bewegung kommt durch diese kleine innere Bewusstseinsarbeit, lass es zu. Mach dir Notizen, wenn es etwas gibt, was dich sehr stark bewegt hat und um das du dich kümmern willst im Neuen Jahr.

Dann nimm dir deine kleine Feuerschale, gehe ans offene Fenster, auf den Balkon oder in den Garten und bitte die Mächte des Feuers alle Eigenschaften und Rollen, die du loslassen willst, jetzt in den Flammen zu transformieren. Pass auf, dass wirklich alles zu Asche wird, nichts zurückbleibt und danke den Feuerkräften für ihre Hilfe.

Deine Visionsbox stelle über Nacht wieder nach draussen, damit die „Guten Geister“ sich ihrer annehmen können.

It’s the time for magic . Lasse einfach geschehen . . .

(Alle Zettel bleiben in der Visionsbox bis zum letzten Tag der Rauhnächte und kommen so immer wieder, jede Nacht, in den Genuß der Magie. Was am 12. Tag damit geschieht hat die „Schütze-Energie“ mir bislang noch nicht verraten. Lassen wir uns überraschen . . . )

Die Körperentsprechung des Jungfrau-Prinzips ist der DARM und der VERDAUUNGSTRAKT.

Hier geht es um Aufnahme, Verwertung und Loslassen. Sowohl auf der stofflichen, als auch auf der feinstofflichen Ebene. Alles, was wir „Aufnehmen“, ob das nun stoffliche Nahrung ist oder ein Sinneseindruck oder eine Erkenntnis, muss irgendwie verdaut und verarbeitet werden. Und genau wie unsere Nahrung zuerst analysiert wird und dann entschieden wird, was der Körper braucht oder was er nicht braucht, was gut für ihn ist und was schlecht für ihn ist, so müssen auch Informationen und Lebensthemen verarbeitet und integriert werden.

Angst macht Durchfall („Schiss haben“) und zu Verstopfung kommt es, wenn wir an allem festhalten wollen und nicht loslassen können.

Hier eine sehr effektive und praktische Loslass-Übung, die dich in einen sehr zufriedenen Zustand hineinkatapultieren wird, was deinem Verdauungstrakt dann mit Sicherheit auch zugute kommt:

Such dir zuhause irgendeinen Schrank aus und fange an auszumisten. Nimm jedes Stück in die Hand und entscheide bewusst, ob du es wirklich noch brauchst, oder nicht. Beobachte dich dabei. Fällt es dir schwer loszulassen? Bist du ein Horter und Sammler? Denkst bei allem : „Ach, das könnte ich doch noch irgendwann mal wieder gebrauchen?“

Mach dir bewusst, dass es immer wieder wichtig ist, Dinge loszulassen, damit Raum für Neues entstehen kann. Wenn deine Schränke, deine Wohnung, dein Haus, dein Kopf, dein Darm vollgestopft sind mit „Kram“, und immer wieder mehr dazukommt, dann fängt irgendwann alles an zu „faulen“ und zu „gären“ . So ist das nun mal . . .

Mache heute ganz bewusst Platz für das kommende Neue Jahrauf allen Ebenen – denn das wird dir mit Sicherheit jede Menge neuen „Kram“ in Haus bringen wollen – auf allen Ebenen!

Und als Belohnung für deinen Fleiss (die Jungfrau liebt das) gibt es dann ein Engelkärtchen :

Unter www.greuthof.de/engel_ziehen.php wartet dein SEPTEMBER-Engel schon auf dich.

Vergnügtes Räumen an diesem 9. Lostag und einen farben-frohen, aufgeräumten SEPTEMBER 2018 wünscht euch

Rita

DEIN KÖRPER LÜGT NICHT !

 

PS :

Heute hat die perfektionistische Jungfrau leider nicht ihren    perfekten Blog bekommen.  Irgendein/e  Hacker/in hat dazwischengefunkt und hat mir gestern Abend das Setzen sehr schwer gemacht. Letzendlich  konnten wir dann auch nicht mehr alle Fotos hochladen, die eigentlich hätten erscheinen sollen.  Aber es  hätte viel schlimmer kommen können . . . 

Zum  Glück haben wir „gute Geister“ an unserer Seite (DANKE  Jörg !!!), die uns in kniffligen IT-Fragen immer wieder zur Seite stehen  🙂

 


Quellen:

R. Stiehle : Das Rätsel der Rauhnächte
W. Jobst : Mit Musik Körper, Geist und Seele heilen
C. Riemann : Der tiefe Brunnen
W. Henkes : Astro-Skripte
A. Cortesi : Astro-Schnupperkurs
A.Peppler : Bedeutung der Symptome und Krankheiten

Fotos:
www.bach-blueten-fotos.com (mit Beschreibung der Blüten)
www.unsplash.com
www.pixabay.com

8. Tag der Rauhnächte : Donnerstag, 28.12.17

Die Zeitqualität des heutigen Tages steht für den AUGUST und die LÖWE – Energie

Das Thema des Löwen lautet:
LEBENSFREUDE      „ICH BIN WIE ICH BIN !“

Ätherische Öle:
Jasmin, Neroli, Blutorange, Cistrose

Musik:
Beethoven : Tripelkonzert 

Gaetano Donizetti : L’elisir d’amore

Adriano Celentano-Una festa sui prati


Bachblüten:

Beschreibungen der Blüten-Qualitäten auf www.bach-blueten-fotos.com

Falls ihr Bachblütenfotos zuhause habt, könnt ihr, ca. 15 Minuten lang, ein Glas Wasser auf das Foto stellen und dann über den Tag verteilt, das mit der Blüte energetisierte Wasser trinken.

Um welchen Aspekt meines Seins geht es heute, wenn ich ganz in die LÖWE – Energie eintauche?


Zuerst, wie immer ein paar unerlöste Qualitäten:

Egoismus, Egozentrik, Prunksucht, Selbstherrlichkeit, Grossspurigkeit, Prahlerei, Überheblichkeit, Arroganz, eitle Selbstgefälligkeit, Geltungssucht, protzen, falscher Stolz, Angeberei, Größenwahn, Machthaberei, Willkür, übertriebenes theatrales Gehabe, seine Schau abziehen, Applaushascherei, Vergnügungssucht, Tyrannei, Spielsucht, Verschwendungssucht, eingebildet, Grosskotz, Besonderheitsansprüche, Konkurrenzkampf, Unduldsamkeit, Egodominanz, aufgeblasener Gockel, Selbstüberschätzung, Diva-Probleme, immer im Mittelpunkt stehen müssen . . .

Und hier erlöste Qualitäten:

Kraft und Ausstrahlung, Herzlichkeit, Wärme, Selbstbewusstsein, Selbstzentriertheit, Edelmut, Heldenmut, Grossmut, Grosszügigkeit, Organisationstalent, Anführer mit grossem Herz, Offenheit, Ehrlichkeit, Direktheit, Vitalität, Furchtlosigkeit, sonniger Humor, schöpferische Vitalität, Kreativität, Entschlossenheit, starkes Vorbild, Kinder- und Tierliebe, Würde, Willenskraft, Risikofreude, Glückskind, Lebensfreude, Lebenslust, machtvoll, Lebensbejahung, Tatendrang, Charisma …

Während du nun löwe-mäßig beduftet und beschallt wirst, lass dir jeden Begriff auf der Zunge zergehen. Schmecke ihn ausgiebig und beobachte, wie dein Körper , dein Gefühl, dein Verstand reagieren.

Nimm dir genügend Zeit für jeden einzelnen Begriff … 

Alle Begriffe, die sich innerlich nicht gut anfühlen, die dir ein ungutes Gefühl machen, wo du Widerstand, Wut, Angst oder Traurigkeit spürst, schreibe dir nun jeweils auf einen kleinen Zettel. Willst du eine Energie loslassen, lege den Zettel in deine Feuerschale .

Sehnst du dich danach eine Energie in dir zu entwickeln, lege diesen Zettel in deine Visionsbox.

Was immer in Bewegung kommt durch diese kleine innere Bewusstseinsarbeit, lass es sein. Mach dir Notizen, wenn es etwas gibt, was dich sehr stark bewegt hat und um das du dich kümmern willst im Neuen Jahr.

Dann nimm dir deine kleine Feuerschale, gehe ans offene Fenster, auf den Balkon oder in den Garten und bitte die Mächte des Feuers alle Eigenschaften und Rollen, die du loslassen willst, jetzt in den Flammen zu transformieren. Pass auf, dass wirklich alles zu Asche wird, nichts zurückbleibt und danke den Feuerkräften für ihre Hilfe.

Deine Visionsbox stelle wieder über Nacht nach draussen, damit die „Guten Geister“ sich ihrer annehmen können.

It’s the time for magic . Lasse einfach geschehen . . .

(Alle Zettel bleiben in der Visionsbox bis zum letzten Tag der Rauhnächte und kommen so immer wieder, jede Nacht, in den Genuß der Magie. Was am 12. Tag damit geschieht, hat die „Schütze-Energie“ mir bislang noch nicht verraten. Lassen wir uns überraschen . . . )

Die Körperentsprechung des Löwe-Prinzips ist das HERZ.

Viele Herzkranke haben sich selbst und ihre eigene Spiritualität vergessen. In ihnen keimen Glaubenssätze wie Erst wenn alle um mich herum glücklich sind, dann darf auch ich glücklich sein oder Erst wenn ich wohlhabend bin, bin ich auch was wert. Es mangelt an Selbstliebe, da kein Urvertrauen angelegt ist. Man tut immer mehr für die anderen, als für sich selbst, um sich Sicherheit und Zugehörigkeit zu verschaffen.

Bedingungslose Liebe, Gutes tun ohne Erwartung, sich selbst genauso lieben, wie die anderen, all das ist die beste Prophylaxe für ein starkes und gesundes Herz.

Und natürlich lachen … LACHEN IST DIE ALLERBESTE  MEDIZIN!

Vielleicht könntest du dir heute ja mal einen richtig komischen Film anschauen, wo du alles um dich herum vergessen kannst und du einfach nur noch herzhaft lachen kannst. Hier eine Empfehlung auszusprechen ist sehr schwierig. Was der eine urkomisch findet, das ist für den anderen überhaupt nicht witzig. Vielleicht erinnerst du dich ja an einen Film oder ein Buch, wo du dich irgendwann mal gekringelt hast vor Lachen . . .

Sollte dir aber heute so gar nicht nach Lachen zumute sein, sondern eher etwas schwer ums Herz, dann lege dir deine Lieblingsmusik auf und tanze…tanze …mach es wie Alexis Zorbas und tanze…tanze  dir deine Seele wieder frei !


Und vielleicht hast du ja auch noch Lust auf einen AUGUST-Engel  www.greuthof.de/engel_ziehen.php


Ich wünsche euch heute von ganzem Herzen einen lustigen 8. Lostag und einen LUST-vollen, sonnigen AUGUST 2018

Rita

„LEBE ! LIEBE ! LACHE !“

P.S: Räuchern und träumen nicht vergessen.

Und falls ihr nicht so gerne räuchert oder Räucherstäbchen verbrennen wollt, dann könnt ihr auch Orchideen-Sprays benutzen : https://www.healingorchids.de


Quellen:

R. Stiehle : Das Rätsel der Rauhnächte
W. Jobst : Mit Musik Körper, Geist und Seele heilen
C. Riemann : Der tiefe Brunnen
W. Henkes : Astro-Skripte
A. Cortesi : Astro-Schnupperkurs
A.Peppler : Bedeutung der Symptome und Krankheiten

Fotos:
www.bach-blueten-fotos.com (mit Beschreibung der Blüten)
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7. Tag der Rauhnächte : Mittwoch, 27.12.17

Die Zeitqualität des heutigen Tages steht für den JULI und die KREBS – Energie

Das Thema des Krebs lautet: 

GEBORGENHEIT  und „ICH FÜHLE !“

Ätherische Öle:

Kamille, Iris, Jasmin, Geranie, Tonka

Musik :

Beethoven : 5. Klavierkonzert

Frederic Chopin : Preludes

Miles Davis : Kind of Blue

Dinah Shore & Ella Fitzgerald : Sentimental Journey (bis 1:40)

Adi Shakti Mantra

Falls ihr Lust habt ein bischen mitzusingen, hier der Text :

Adi Shakti, Adi Shakti, Adi Shakti, Namo Namo Sarab Shakti, Sarab Shakti, Sarab Shakti, Namo Namo Pritham Bhagvati, Pritham Bhagvati, Pritham Bhagvati, Namo Namo Kundalini Mata Shakti, Mata Shakti, Namo Namo

„FIRST FORCE OF ALL CREATION – TO YOU I BOW – DIVINE FORCE EVERYWHERE – TO YOU I BOW – CREATOR FORCE PRIMAL FORCE – TO YOU I BOW – RISING UP DIVINE MOTHER – TO YOU I BOW . . . „

Bachblüten:

Beschreibungen der Blüten-Qualitäten auf www.bach-blueten-fotos.com

Falls ihr Bachblütenfotos zuhause habt, könnt ihr, ca. 15 Minuten lang, ein Glas Wasser auf das Foto stellen und dann über den Tag verteilt, das mit der Blüte energetisierte Wasser trinken.

Um welchen Aspekt meines Seins geht es heute, wenn ich mich ganz in die KREBS – Energie begebe ?

Zuerst gibt’s mal wieder unerlöste Qualitäten:

Bedürftigkeit, Launen und Stimmungsschwankungen, Empfindlichkeit, das ewige Kind, übertriebene Sentimentalität, unerfüllte Erwartungen, schnelles Beleidigtsein und Schmollen, psychische Labilität, Unselbstständigkeit, Heimweh, in Abhängigkeiten und Symbiosen festhängen, Mutterkomplex, Überfürsorge, in Selbstmitleid schwelgen, Übermutter, irrationale Ängste, Angst vor Blamage und Bloßstellung, sich emotional treiben lassen und äußerlich antriebslos bleiben, schwankend und inkonsequent handeln, sich in Phantasien und Traumwelten flüchten, Kitsch, Paschaallüren, nur die harte Schale zeigen, sich verpanzern, Dominanzhaltung zum Schutz, keine Verantwortung übernehmen wollen, andere für sich sorgen lassen, jammern, sich zu schnell an andere anpassen, grosse Verletzlichkeit…

Und hier dann erlöste Qualitäten:

Warmherzigkeit, Zärtlichkeit, Geborgensein, Fürsorge und Pflege, Mütterlichkeit, Weichheit, Aufnahmefähigkeit, Gefühlstiefe, Sensibilität, Empfänglichkeit, seelische Kraft, Wärme und Schutz, Naturverbundenheit, Ursprünglichkeit, Gemütlichkeit, Romantik, Einbildungskraft, Traumkraft, Medialität, Häuslichkeit, Familiensinn, liebevolles Versorgen, lebendige Phantasie, Ahnungsvermögen, gutes Gedächnis und Erinnerungsvermögen, einfühlsame Hingabe, Mitgefühl, Fruchtbarkeit, Herzlichkeit, Heimatgefühl, lebendige kreative Innenwelt, gutes Bauchgefühl, Kuscheln, inspirierter Künstler, Empfindsamkeit…

Während du dich heute krebs-mässig beduften und beschallen lässt, lass dir wieder jeden Begriff auf der Zunge zergehen. Schmecke ihn ausgiebig und beobachte, wie dein Körper , dein Gefühl (hier ist der Krebs in seinem Element – das sollte heute ganz gut gehen), dein Verstand reagieren.

Nimm dir genügend Zeit für jeden einzelnen Begriff …

Alle Begriffe, die sich innerlich nicht gut anfühlen, die dir ein ungutes Gefühl machen, wo du Widerstand, Wut, Angst oder Traurigkeit spürst, schreibe dir nun jeweils auf einen kleinen Zettel.

Willst du eine Energie loslassen, lege den Zettel in deine Feuerschale.

Sehnst du dich danach eine Energie in dir zu entwickeln, lege diesen Zettel in deine Visionsbox.

Was immer in Bewegung kommt durch diese kleine innere Bewusstseinsarbeit, lass es zu. Mach dir Notizen, wenn es etwas gibt, was dich sehr stark bewegt hat und um das du dich kümmern willst im Neuen Jahr.

Dann nimm dir deine kleine Feuerschale, gehe ans offene Fenster, auf den Balkon oder in den Garten und bitte die Mächte des Feuers alle Eigenschaften und Rollen, die du loslassen willst, jetzt in den Flammen zu transformieren.

Pass auf, dass wirklich alles zu Asche wird, nichts zurückbleibt und danke den Feuerkräften für ihre Hilfe.

Deine Visionsbox stelle über Nacht wieder nach draussen, damit die „Guten Geister“ sich ihrer annehmen können.

It’s the time for magic . Lasse einfach geschehen .

(Alle Zettel bleiben in der Visionsbox bis zum letzten Tag der Rauhnächte und kommen so immer wieder, jede Nacht, in den Genuß der Magie. Was am 12. Tag damit geschieht hat die „Schütze-Energie“ mir bislang noch nicht verraten. Lassen wir uns überraschen . . . )


Die Körperentsprechungen des Krebs-Prinzips sind

  • der MAGEN.

Und hier geht es weniger um das leibliche Wohl, als um Seelennahrung. Wenn liebevolle Zuwendung, Verständnis, Fürsorge, Urvertrauen, Sicherheit und Geborgenheit, Mütterlichkeit fehlen, oder wenn es zu emotionalen Verletzungen in diesen Bereichen kommt, dann bekommen wir oftmals Magenprobleme .

  • die MUTTERBRUST.

Die Muttermilch versorgt das Neugeborene mit den notwendigen ätherischen und wärmenden Kräften für die neu inkarnierte Seele, um sich sicher und beschützt zu fühlen, um sich weiter zu inkarnieren und das individuelle Blueprint in die physische Welt zu bringen. Sind wir als Säuglinge nicht in den Genuß von Muttermilch gekommen bzw. gab es keine innige, liebevolle Präsenz unserer Mutter, dann fehlt uns oftmals eine entscheidende Anbindung an unser Menschsein hier auf dieser Erde. 

Wichtig ist auch, daß wir die artgerechte Milch bekommen: Menschenmilch für den Menschen (Kuhmilch für die Kuh). Viele Nichtgestillte und mit Flaschennahrung (Ersatznahrung) großgewordene Menschen klagen über ein mangelndes Selbstwertgefühl, daß oftmals angedockt ist an den unbewußten Glaubenssatz: Ich bin es nicht wert, die RICHTIGE Milch zu bekommen, für mich gibt nur „Ersatzmilch“. Und  sie haben dann ein Leben lang das Gefühl, ich muß mich immer mit dem Zweitbesten zufriedengeben.

Wichtig ist nun, daß wir – sobald wir erwachsen sind – erkennen, daß wir diese innere Sicherheit nun in uns SElBST finden müssen, anstatt sie immer wieder (vergeblich) im Aussen zu suchen.

WIR sind nun die entscheidende Instanz für unser Inneres Kind. WIR müssen die Verantwortung übernehmen und ihm all das geben, an was es ihm bis heute mangelt. Es ist fatal, unbewußt all das von unserem Partner oder unserer Partnerin zu erwarten. Das schrottet auf Dauer jede Beziehung.

Aus diesem Grund ist heute der Tag des Inneren Kindes. Ihm widmen wir  unsere Aufmerksamkeit.

Schenke ihm ein wenig deiner kostbaren Zeit und sei ganz präsent . Spüre, was ihm gerade heute fehlt, was es braucht, damit es ihm gut geht. Kuschele dich auf die Couch oder auch ins Bett. Mach dir einen Kakao. Koche dir Schokoladenpudding mit Sahne. Iss deine Lieblingskekse oder backe dir  deinen Lieblingskuchen. Ein grosser Becher Eiscreme ist auch nicht schlecht. Schau dir deinen Lieblingsfilm an. Lies ein wenig in deinem Lieblingsbuch. Schau dir alte Fotoalben an.

Lächle dem Kind in dir liebevoll zu und sag zu ihm „SCHÖN, DASS DU DA BIST – DU BIST MIR SEHR WICHTIG!“

Und dann suche mit ihm zusammen deinen JULI-Engel aus. Kinder lieben Engelwww.greuthof.de/engel_ziehen.php


Ich wünsche euch allen einen kuschligen 7. Lostag und einen warmen

und Liebe-vollen JULI 2018

Rita

Nicht was wir erleben,
sondern wie wir empfinden,
was wir erleben,
macht unser Schicksal aus

Marie v. Ebner-Eschenbach

PS : Ist euch auch schon aufgefallen, daß es manchmal beim Verbrennen ganz hartnäckige Zettel gibt, die einfach nicht auf einmal abfackeln wollen ? Merkt euch, was darauf gestanden hat und schaut euch das Thema  in aller Ruhe an. Zieht vielleicht  eine Engelkarte, eine Tarotkarte oder was auch immer, um dieses Thema für euch zu erhellen . . . und dann macht einen neuen Zettel und übergebt ihn wieder den Flammen . . .

PSPS :  räuchern und träumen nicht vergessen.

Und falls ihr nicht so gerne räuchert oder Räucherstäbchen verbrennen wollt, dann könnt ihr auch Orchideen-Sprays benutzen : https://www.healingorchids.de

 

Quellen:
R. Stiehle : Das Rätsel der Rauhnächte
W. Jobst : Mit Musik Körper, Geist und Seele heilen
C. Riemann : Der tiefe Brunnen
W. Henkes : Astro-Skripte
A. Cortesi : Astro-Schnupperkurs
A.Peppler : Bedeutung der Symptome und Krankheiten

Fotos:
www.bach-blueten-fotos.com (mit Beschreibung der Blüten)
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6.Tag der Rauhnächte: Dienstag, 26.12.17

Die Zeitqualität des heutigen Tages steht für den JUNI und die ZWILLINGE – Energie.

Das Thema der Zwillinge lautet:
KOMMUNIKATION und „ICH DENKE! ICH WEISS!“

Ätherische Öle :
Minze, Zitrone, Verbena, Sandelholz

Musik :
Miles Davis  (Thelonious Monk:  The Complete Prestige Recordings) 

Edouard Lalo : Symphomnie espaniole

Bob Dylan : Don’t think twice


Bachblüten
:

Beschreibungen der Blüten-Qualitäten auf www.bach-blueten-fotos.com

Falls ihr Bachblütenfotos zuhause habt, könnt ihr, ca. 15 Minuten lang, ein Glas Wasser auf das Foto stellen und dann über den Tag verteilt, das mit der Blüte energetisierte Wasser trinken.

Um welchen Aspekt meines Seins geht es heute, wenn ich mich in die Zwillinge – Energie begebe?

Hier nun zuerst wieder die unerlösten Qualitäten:

Zweifler, Oberflächlichkeit, Widersprüchlichkeit, Schwatzhaftigkeit, Vorwitz, lästern, Klatschmaul, Listigkeit, Lügnerei, Unehrlichkeit, Neugierde, Redseligkeit, Sprunghaftigkeit, schnell interessiert und wieder desinteressiert, Rastlosigkeit, Zerfahrenheit, Unentschlossenheit, Stress und Durcheinander, nichts verpassen können, sich verzetteln, Opportunismus, Berechnung und Kalkül, nicht anecken und sich immer herausreden können, Standpunktlosigkeit, Unschlüssigkeit, Hochgezüchteter Intellekt, Wortgefechte, innerer Zwiespalt und Zerrissenheit, sich nicht festlegen wollen, Laxheit wechselt mit moralischer Strenge, Schwarz-und Weiß-Malerei, innere Spiegelfechterei, Intoleranz gegen alles Nicht-Reale, immer im Widerspruch, Nachplappern, distanzierter Small Talk, Übervernünftig, Oberflächlichkeit, Unverbindlichkeit, braucht Abwechslung – immer wieder was Neues, schnell gelangweilt, keine Ausdauer, Unzuverlässigkeit, geistige Überaktivität, innere Unruhe, mentale Übersteuerung, plappernder Verstand, Zynismus

Und die erlösten Qualitäten 

Wissensvermittler, Lehren und Lernen, Vielseitigkeit und Interessiertheit, Leichtigkeit, Liebenswürdigkeit, Schnelligkeit, Kommunikation und Kontaktfreude, Informationen sammeln und verteilen, intellektuelle Fähigkeiten, Klugheit, Logik, organisieren und handeln, Ausdruckskraft in Wort und Schrift, Witz und Verstand, Fleiss, Spritzigkeit, Findigkeit, Geschäftstüchtigkeit, Fortschrittlichkeit, Geschick und Wendigkeit, Geselligkeit, Geschwisterlichkeit, jugendliche Frische, modernes Leben und Bildung, Neutralität, Diplomatie, Informationsvermittler, Diskussionsfreude, erfassen von Gegensätzen, Kontaktevermittler, Flexibilität und Beweglichkeit, Dialogfähigkeit, Kompromissbereitschaft, geistige Toleranz

Während du dich heute nun zwillinge-mässig beduften und beschallen lässt, lass dir wieder jeden Begriff auf der Zunge zergehen. Schmecke ihn ausgiebig und beobachte, wie dein Körper, dein Gefühl, dein Verstand reagieren.

Nimm dir genügend Zeit für jeden einzelnen Begriff . . .

Manch eine/r von euch wird vielleicht merken, dass es heute gar nicht so leicht fällt, „bei der Sache zu bleiben“ . Tausend Dinge schwirren im Kopf herum…

„Jeden Tag dasselbe… diese blöden Rauhnächte gehen mir langsam auf den Geist… langweilig…ich brauch mal wieder was Neues… eigentlich habe ich ja gar keine Zeit für diesen Kram…“

Die Stimme in deinem Kopf gibt einfach keine Ruhe … und das wird so weitergehen und weitergehen … vielleicht machst du ja halbherzig schnell weiter, weil du zu denen gehörst, die immer alles zuende bringen müssen, was sie angefangen haben … oder du fängst an, dich abzulenken … schnell mal noch Emails checken … schnell mal noch zu facebook … schnell mal noch ein paar sms schreiben … machst hier und da … und verzettelst dich mal wieder….

Was es in solchen Momenten braucht, sind klare Entscheidungen !

Und falls du dich dafür entschieden hast weiterzumachen, trotz aller Stimmen in deinem Kopf 😉 schreibe  – wie immer – alle Begriffe, die sich innerlich nicht so gut anfühlen, die dir ein ungutes Gefühl machen, wo du Widerstand, Wut, Angst oder Traurigkeit spürst, jeweils wieder auf einen kleinen Zettel.

Willst du eine Energie loslassen, lege den Zettel in deine Feuerschale.

Sehnst du dich danach, eine Energie in dir zu entwickeln, lege diesen Zettel in deine Visionsbox.

Was immer in Bewegung kommt durch diese kleine innere Bewusstseinsarbeit, lass es sein. Mach dir Notizen, wenn es etwas gibt, was dich sehr stark bewegt hat und um das du dich kümmern willst im Neuen Jahr.

Dann nimm dir deine kleine Feuerschale, gehe ans offene Fenster, auf den Balkon oder in den Garten und bitte die Mächte des Feuers alle Eigenschaften und Rollen, die du loslassen willst, jetzt in den Flammen zu transformieren.

Pass auf, dass wirklich alles zu Asche wird, nichts zurückbleibt und danke den Feuerkräften für ihre Hilfe.

Deine Visionsbox stelle über Nacht wieder nach draussen, damit die „Guten Geister“ sich ihrer annehmen können.

It’s the time for magic . Lasse einfach geschehen .

(Alle Zettel bleiben in der Visionsbox bis zum letzten Tag der Rauhnächte und kommen so immer wieder, jede Nacht, in den Genuß der Magie. Was am 12. Tag damit geschieht hat die „Schütze-Energie“ mir bislang noch nicht verraten. Lassen wir uns überraschen . . . )


Die Körperentsprechung des Zwillinge-Prinzips ist die LUNGE. Die Lunge hat mit Austausch und Kommunikation zu tun. Sie symbolisiert das Geben und Nehmen der Menschen untereinander. Sind Geben und Nehmen ausgeglichen, entsteht freudvolle Kommunikation. Fehlt der Ausgleich, dann werden nicht nur andere Menschen abgelehnt, sondern auch das Leben selbst. Mit dem Einatmen lassen wir das Leben in uns hinein und mit dem Ausatmen geben wir ihm etwas zurück. Interessant ist, dass in der chinesischen Medizin die Lunge die Mutter des Darms ist. Wenn also Geben und Nehmen im Ausgleich sind, dann können unsere Erfahrungen auch „verdaut“ und integriert werden.

Keine Ahnung, nach was euch heute ist ? Ich jedenfalls werde ganz einfach einen schönen Waldspaziergang machen. Ganz im Hier und Jetzt, in der kühlen frischen Luft und bei blauem Himmel und Sonnenschein (wenn die Wetterprognose der Rauhnächte noch stimmt, dann bekommen wir einen wunderschönen Juni)   und mich ganz bewusst auf meinen Atem konzentrieren.

Einatmen – Pause – Ausatmen – Pause – Einatmen – Pause – Ausatmen –  Pause . . . . . 

… auch wenn das ganz schön langweilig ist  😉

Aber zuvor bin ich dann doch noch ganz neugierig auf meinen JUNI-Engel. Den will ich mir auf keinen Fall entgehen lassen: www.greuthof.de/engel_ziehen.php

Ich wünsche euch von ganzem Herzen einen entscheidungsfreudigen 6. Lostag und einen JUNI 2018 voller Leichtigkeit . . . und voller Schmetterlinge

Rita

Jede Aussage über diese Welt ist
genauso richtig,
wie sie falsch ist

Zitat aus „Der tiefe Brunnen“


PS: Räuchern und Träumen nicht vergessen

 

Quellen:
R. Stiehle : Das Rätsel der Rauhnächte
W. Jobst : Mit Musik Körper, Geist und Seele heilen
C. Riemann : Der tiefe Brunnen
W. Henkes : Astro-Skripte
A. Cortesi : Astro-Schnupperkurs
A.Peppler : Bedeutung der Symptome und Krankheiten

Fotos:
www.bach-blueten-fotos.com (mit Beschreibung der Blüten)
www.unsplash.com
www.pixabay.com

5.Tag der Rauhnächte: Montag, 25.12.17

Die Zeitqualität des heutigen Tages steht für den MAI und die STIER – Energie.

Das Thema des Stiers lautet : „ICH HABE / ICH BESITZE“

Ätherische Öle:

Rose, Patschouli, Ylang-Ylang, Jasmin

Musik:

Sergej Rachmaninov : 1.  Klavierkonzert

Edvard Grieg : Klavierkonzert Op. 16

Igor Stravinsky : Le sacre du printemps

Crosby, Stills & Nash : Our house

Bachblüten:

Beschreibungen der Blüten-Qualitäten auf www.bach-blueten-fotos.com

Falls ihr Bachblütenfotos zuhause habt, könnt ihr, ca. 15 Minuten lang, ein Glas Wasser auf das Foto stellen und dann über den Tag verteilt, das mit der Blüte energetisierte Wasser trinken.

Um welchen Aspekt meines Seines geht es, wenn ich mich heute in die Stier-Energie begebe ?

Hier zuerst wieder die unerlösten Qualitäten:
Materielles Verhaftetsein, Besitzgier, Neid, nicht loslassen können, Sturheit, Halsstarrigkeit, Trägheit, Faulheit, Unbeweglichkeit, Bequemlichkeit, Genusssüchtigkeit, Lüsternheit, Triebhaftigkeit, Eifersucht, Habgier, Geizhals, Misstrauen, sinnloses Horten, Unnachgiebigkeit, Eigensinn, Dogmatismus, starre Zweckhaftigkeit, Unbelehrbarkeit, Traditionszwänge, unzeitgemäßer Konservatismus, nicht handeln und nichts verändern wollen, passiver Widerstand gegen alles Fremde, plötzliches Ausbrechen in Gewalt, von der braven Kuh zum wilden Stier werden, Jähzorn, Fettpolster als Abgrenzung gegen die Umwelt, nachtragend

Und die erlösten Qualitäten:
Erdverbundenheit, Bodenständigkeit, Nützlichkeit, Produktivität, konservieren, sammeln, haushalten, Aufbau und Formgestaltung, Traditionssinn, Verwurzelung, Ruhe, Stabilität, Sicherheit, Vertrauen, Zuverlässigkeit, Treue, Naturverbundenheit, Geduld und Gründlichkeit, Beständigkeit, Ausdauer, Langlebigkeit, Zentriertheit, Praxisbezogenheit, Körperbewusstsein, Realitätssinn, Sinnlichkeit, Zärtlichkeit, Mütterlichkeit, Ernährungsbewusstsein und Genussfreude, Instinkt und Lebenslust, Fruchtbarkeit, Dienstbereitschaft, Friedfertigkeit, Selbstgenügsamkeit, Einfachheit, Natürlichkeit, Gutmütigkeit

Während du dich heute einmal sinnlich stier-mässig beduften und beschallen lässt, lass dir wieder jeden Begriff auf der Zunge zergehen. Schmecke ihn ausgiebig und beobachte, wie dein Körper , dein Gefühl, dein Verstand reagieren.
Nimm dir genügend Zeit für jeden einzelnen Begriff . . .

Alle Begriffe, die sich innerlich nicht gut anfühlen, die dir ein ungutes Gefühl machen, wo du Widerstand, Wut, Angst oder Traurigkeit spürst, schreibe dir nun jeweils auf einen kleinen Zettel.
Willst du eine Energie loslassen, lege den Zettel in deine Feuerschale.
Sehnst du dich danach eine Energie in dir zu entwickeln, lege diesen Zettel in deine Visionsbox.

Was immer in Bewegung kommt durch diese kleine innere Bewusstseinsarbeit, lass es zu. Mach dir Notizen, wenn es etwas gibt, was dich sehr stark bewegt hat und um das du dich kümmern willst im Neuen Jahr.

Dann nimm dir deine kleine Feuerschale, gehe ans offene Fenster, auf den Balkon oder in den Garten und bitte die Mächte des Feuers alle Eigenschaften und Rollen, die du loslassen willst, jetzt in den Flammen zu transformieren.
Pass auf, dass wirklich alles zu Asche wird, nichts zurückbleibt und danke den Feuerkräften für ihre Hilfe.

Deine Visionsbox stelle über Nacht wieder nach draussen, damit die „Guten Geister“ sich ihrer annehmen können.

It’s the time for magic. Lasse einfach geschehen.

(Alle Zettel bleiben in der Visionsbox bis zum letzten Tag der Rauhnächte und kommen so immer wieder, jede Nacht, in den Genuß der Magie. Was am 12. Tag damit geschieht hat die „Schütze-Energie“ mir bislang noch nicht verraten. Lassen wir uns überraschen . . . ).

Das alles dürfte dir heute nicht weiter schwer fallen, denn der „Stier“ ist ein Gewohnheitstier und wir machen das ja jetzt immerhin schon seit 5 Tagen. Der Stier liebt das.

Die Körperentsprechungen des Stiers-Prinzips sind Nacken und Schultern. Es geht u.a. um Tragfähigkeit, Belastbarkeit, übermässiges Ertragen und Aushalten. Eine innere rigide Haltung führt zu Halsstarrigkeit und Hartnäckigkeit. Eine zu starke Verwurzlung und ein zu grosses Sicherheitsbedürfnis führen dazu, dass unsere persönliche Weiterentwicklung und Wandlungsfähigkeit erstarrt und wir irgendwann versteinern. Auch braucht er breite Schultern zum Tragen und Ertragen seiner irdischen Laster und Lüste.

Was uns heute abend, nach allen Weihnachtsvöllereien, die der „Stier“ ja unendlich liebt, sehr gut tun würde, wäre eine ausgiebige Nackenmassage. Sollte sich niemand in deinem Umfeld dazu bereit erklären, dann lege dir ein heisses Kirschkernsäckchen, eine warme Bettflasche oder ein heisses Handtuch in den Nacken und öle ihn dir anschliessend mit einem wohlduftenden Öl gut ein und wickele ihn dann in einen kuscheligen Schal. Anschliessend gibt es dann noch einen feinen Glühwein und leckere Zimtwaffeln am offenen Kamin (lechz!) bzw. zur Not auch im Sessel an der Heizung  😉   enjoy it !

Der Stier will natürlich auch einen Mai-Engel haben . Also geht es in aller Gemütsruhe zuerst mal noch zu www.greuthof.de/engel_ziehen.php, bevor es dann doch zu gemütlich wird . . .

Bleibe dir selber treu

&  geniesse deinen 5. Lostag in vollen Zügen

In der Hoffnung auf einen wonniglichen Monat Mai 2018

Rita

 

PS : wie immer das Räuchern und Träumen nicht vergessen

Quellen:
R. Stiehle : Das Rätsel der Rauhnächte
W. Jobst : Mit Musik Körper, Geist und Seele heilen
C. Riemann : Der tiefe Brunnen
W. Henkes : Astro-Skripte
A. Cortesi : Astro-Schnupperkurs
A.Peppler : Bedeutung der Symptome und Krankheiten

Fotos:
www.bach-blueten-fotos.com (mit Beschreibung der Blüten)
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www.pixabay.com