It`s magic – Die Zeit zwischen den Jahren

DER WAHRE  ZEITPUNKT  DER RAUHNÄCHTE

Es ist nun bald wieder soweit. Die Rauhnächte, auch Lostage genannt, stehen vor der Tür. Seit meine Großmutter mir vor vielen Jahren davon erzählt hatte, übten sie eine Faszination auf mich aus. Jedes Jahr aufs Neue. Und jedes Jahr nahm ich mir vor, ihnen einmal wirklich Beachtung zu schenken – und hab’s letztendlich dann doch immer wieder verpennt, weil mir irgendwie der  Zugang dazu fehlte.
Aus diesem Grund habe ich mir dann vor 2 Jahren ein eigenes „Rauhnachts-Spiel“ zusammengebastelt und diesen Blog ins Leben gerufen.  Somit kann ich bzw. könnt ihr nun  jedes Jahr aufs Neue auf diese Seiten zurückgreifen, um wieder einmal ein bißchen in euch „aufzuräumen“ und loszulassen, was vielleicht schon länger darauf wartet, losgelassen zu werden.
Ohne alten Ballast „springt“ es sich einfach leichter hinüber und es gibt wieder Platz für all die neuen Visionen unseres Seins.

Seit Alters her wird diesen 12 Tagen zwischen den Jahren eine besondere Bedeutung beigemessen. Am bekanntesten ist wohl die Sache mit dem Bauernkalender und dem Wetter :

Ab dem 25. Dezember wurde jedem Tag ein Monat des neuen Jahres zugewiesen und das aktuelle Wettergeschehen diente dann als Prognose für das kommende Jahr und spielte bei vielen Bauern eine Rolle für die Anbaupläne der Felder.

Doch eigentlich steckt da ja viel mehr dahinter .

In dieser Zeit, so die Überlieferungen, stehen die Tore zu anderen Dimensionen offen. Alles, was in diesen 12 Tagen geschieht, legt den Samen für das kommende Jahr. Und wir Menschen können diese Energien nutzen, um Altes loszulassen und Neues zu initiieren. Es geht ums Aufräumen im Innen und Außen. Räuchern und Reinigen auf allen Ebenen. Was will ich wirklich? Was will ich nicht mehr? Alte Rollen loslassen ! Neue Rollen finden !

In diesen Tagen ist ein erhöhtes Bewußtsein möglich. Innenschau halten fällt leichter. Magie ist angesagt. Eine gute Zeit zum Orakeln und für Zukunftsvisionen.

In dieser Zeit haben wir die Möglichkeit, den Grundstein zu legen für das, was wir im nächsten Jahr erfahren möchten.

 

Aber irgendwie kam mir dieser 25.12. als Beginn der Lostage nie wirklich stimmig vor und ich war jedes Jahr aufs Neue irritiert, wann es denn nun wirklich losgeht. Und dann waren sie auch ruckzuck wieder vorbei und ich ärgerte mich, dass ich diese magische Zeit wieder einmal verpasst hatte.

Doch vor 2 Jahren hat meine Neugierde rechtzeitig gewonnen und ich habe in dem kleinen Büchlein von Reinhardt Stiehle „Das Rätsel der Rauhnächte“ endlich die – für mich – stimmige Information gefunden und mich gleichzeitig inspirieren lassen, diese besonderen Tage für mich bewußt zu gestalten und zu erfahren.

Aber nun nochmals zur genauen Datierung:

Ausgehend vom christlichen Kirchenjahr wird die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig den Rauhnächten zugeordnet mit Beginn am 25. 12.

Fakt ist aber, dass die Wintersonnenwende meistens genau am 21. Dezember  stattfindet und somit wohl offensichtlich ist, daß diese Datierung von jedem kosmischen Bezug abgekoppelt wurde. Dadurch wurde letztendlich das energetische Gefüge dieser magischen Zeit gestört und die wahre Kraft dieser Tage konnte sich überhaupt nicht mehr so entwickeln, wie es eigentlich vorgesehen ist.

 

Also, wenn ihr, wie ich, das wiederkehrende Licht im Einklang mit dem Sonnenrhythmus und den kosmischen Energien erleben wollt und diese besondere Zeitqualität zum richtigen Zeitpunkt erfahren und nutzen wollt, dann probiert es dieses Jahr doch einfach mal (wieder) mit dem Beginn der Rauhnächte zur Wintersonnenwende am 21.Dezember.

Da in diesen 12 Tagen viel geräuchert und gereinigt wird, ist es gut, sich schon mal rechtzeitig mit diversen Kräutern – je nach gusto – einzudecken:

Z.B. SALBEI (Reinigung und Schutz), WACHOLDER (Schutz, klarer Geist), EISENKRAUT (öffnet die Verbindung zur Anderswelt), ZEDER (Schutz, stärkt Intuition, verscheucht negative Gedanken) BALDRIAN (öffnet die Tore zur Anderswelt), WEIHRAUCH (stellt die Verbindung zwischen der physischen und der feinstofflichen Welt her) etc. etc.
Aber ein paar Räucherstäbchen tun’s auch oder ein schönes Orchideenspray (https://healingorchids.de/livingtreeorchids-products/sprays.html)

Dann wollen wir natürlich in dieser Zeit auch das Orakel befragen, was das kommende Jahr für uns auf Lager hat.

Eine sehr einfache und inspirierende Legemethode ist der, in dem Taschenbuch von Banzhaf/Hemmerlein „Tarot als Wegbegleiter“ beschriebene „nächste Schritt“. (Erschienen bei Arkana für 8 Euro) Dazu braucht ihr dann noch Tarotkarten.

Eine feuerfeste Schale ist sinnvoll, falls ihr was den Flammen übergeben wollt und ein Gefäss mit Deckel (Schraubglas o.ä.), um die Visionen fürs Neue Jahr zu sammeln.

Falls ihr nun (wieder) Lust habt auf weitere Inspirationen, dann schaut einfach (wieder) rein in meinen Blog .

Alle, die schon abonniert haben, bekommen wieder automatisch in den 12 Tagen der RAUHNÄCHTE einen entsprechenden Link per Email zugesandt.
Und alle, die das auch wollen und noch nicht haben, können den Blog gerne noch  schnell (und natürlich kostenlos!!!) abonnieren.

Euch allen eine wahrhaft magische Zeit …

RITA